Samstag, 22. Juli 2017

Rückblick Juli 2017

War das schön, die letzten Tage! 

Nach drei Jahren war es dieses Jahr wieder mal an der Zeit für Ferien. Richtige Ferien. In einem Ferienhaus, am Meer.





Gleich am ersten Abend zeigte sich der Himmel wie auf einem Gemälde. Welch eine Dramatik! 

Unser Ziel war Julianadorp, bei den Helder in Noord-Holland. Der schöne Sandstrand ist nur einen Spaziergang entfernt. Ich liebe das Meer (nicht aber unbedingt das kühle Nass) und die Weite. Ich mag mein Zuhause, umringt von Bergen, sehr, aber manchmal habe ich richtiges Fernweh und Sehnsucht nach Wind in den Haaren und Sand an den Füssen.

Ferienhaus De Zeehond



Einmal haben wir ein Fahrrad gemietet und fuhren nach Den Helder, zurück der Küste entlang und in den Dünen. Und vorbei an wunderschönen Häusern mit gepflegten Gärten.




Einmal war ich in Amsterdam. Hier habe ich schon darüber berichtet.





Das Wetter und das Meer zeigte sich für den Rest der Woche eher stürmisch. Am Freitag hatten der kleine Prinz und ich ein Date mit anschliessendem Minigolf spielen. Er ist in der Gruppe so ein Wirbelwind (sie gaben ihm im Kindergarten den Indianernamen "starker Wind"). Unternehmen aber nur wir zwei etwas, dann ist es sehr friedlich und entspannt.




Am Sonntag haben wir die holländische Verwandtschaft zu einem Treffen eingeladen. Jemand hatte die Idee vom Pannenkoekenhaus Hänsel und Gretel. War das toll gemacht! Und es war schön, wie alle gekommen sind. Es wurde erzählt und gelacht und sehr viel geknuffelt und geküsst (was nicht alle von uns sooo toll fanden).



Der (Stoff-) Markt in Apeldoorn war sehr enttäuschend. Auf dem Stoffmarkt waren nur schwere Stoffe in altbekannten Mustern zu sehen. Nicht ein leichter Baumwollstoff und auch kein Jersey. Schöne Stoffe habe ich dann aber im Stoffgeschäft gekauft. Während der Kleinste die Stoffballen fein säuberlich gestapelte, konnte ich Stoffe befühlen. Am Nachmittag waren wir zusammen auf einer Kinderboerderj.



Am Dienstag war ich in Arnhem. Ich wollte zu Dille und Kamille, danach ass ich eine Kleinigkeit in einem Bistro und kaufte drei Bildchen bei einem Künstler. Irgendwie werden Arnhem und ich nicht warm miteinander. Viele kleine hübsche Geschäfte hatten Sonntag, Montag und Dienstag geschlossen. Das fand ich so schade.


Immer wieder gab es Patat mit Mayo. Die sind aber auch fein in Holland!

Dann hiess es schon wieder Abschied nehmen. Wir fuhren vor dem Mittag los, machten eine kleine Plause und dann die grosse Pause nach Karlsruhe. So umgingen wir die Feierabendstaus in den Städten. Leider hatte es viele Baustellen unterwegs. Aber so richtig lange standen wir nie im Stau. 


Und jetzt sind wir wieder daheim. Mit vielen Eindrücken und Muscheln und Fotos und Erinnerungen im Gepäck.

Kommentare:

KB Design hat gesagt…

So schön, danke für deinen Bericht. Jetzt kannst du wieder zuhause die Berge bewundern, dann aber auch ab und zu in Erinnerungen schwelgen.

Herzliche Grüsse
Brigitte

Moni hat gesagt…

Das sieht schön aus. Und ich kann dich verstehen. Auch ich geniesse es in den Ferien jeweils in die Ferne zu sehen ohne Berge, die einem die Sicht versperren.
Liebe Grüsse

Heidi M. hat gesagt…

Deine Post ist eine schöne Erinnerung an eure gemeinsamen Ferien. Man schwelgt doch irgendwie beim schreiben nochmals in das Land und sieht das Ganze nochmals sehr nah.
Geniesse sie in deinen Gedanken noch etwas und lass den Alltag langsam angehen.
Lieber Gruss Heidi