Sonntag, 7. Februar 2016

Sonntags... Fasnacht und Flohmarkt


Unsere Löwin geht z Fasnacht. Ich habe sie - nach ihren Anweisungen - geschminkt. Gut, passen die Kleider noch vom letzten Jahr. Jedes Jahr neue Kleider nähen würde für mich "Stress pur" bedeuten. Nicht das Nähen selber, sondern die Wünsche der Kinder und alles in letzter Minute fertig zu machen, ist jedes Mal nervenaufreibend.

Fast gemütlich konnte ich heute Morgen früh mit meinem kleinen Prinz über einen Flohmarkt schlendern.  (Ich hörte auf, ihn zu suchen. Meistens kniete er an einer Kiste auf dem Boden, gefüllt mit Spielsachen). Zu seiner Bespassung fand er immer wieder coole Autos die er für 50 Cent oder auch mal gratis geschenkt bekam. Ich selber war mit knappem Portemonnaie unterwegs...

Wieder habe ich ein Bauernhaferl (die Kaffeetasse, die auch auf dem Boden ein Muster hat) aus der Steiermark gefunden.

Gefallen hätte mir eine alte, grosse Teigschüssel. Aussen grün, aus ganz dickem Steingut und ziemlich schwer. Sie kostete 25 Euro, ich hatte aber nur noch 20. Sozusagen beim letzten Stand habe ich dann die sechs Schnaps- und Likörgläschen gesehen. Die Verkäuferin hat mit zweien geprostet: es ertönte so einen schönen Klang - wie zwei Glöckchen. Ganz verliebt in diesen Ohrenschmaus konnte ich die sechs Gläsli für 20 Euro der Verkäuferin abkaufen. Sorry, Teigschüssel...


Mittwoch, 3. Februar 2016

Drucken im Januarloch

... haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Frau gugus und ich.

Drucken ist jetzt nicht so meins. Generell mag ich nichts, wo man sich die Hände schmutzig macht, eine Riesensauerei oder ein Geschmiere gibt. Eine Ausnahme ist die Gartenarbeit. Da macht es mir nichts aus, wenn die Hände schmutzig werden. Mit Tinte schreiben geht gerade noch.

Ich wollte Stoff bedrucken. Das schien mir sauberer, als auf Papier. Mir gefallen die Stoffdesigns von bookhou. Und so habe ich lange überlegt, mit was ich den Stoff bedrucken könnte. Und überhaupt, was mache ich dann damit? Ein  Kissen?

Dann habe ich auf Müllerin Art ein Muster gesehen. Einzeln nichts besonderes, aber dicht an dicht wunderschön! Geschnitzt habe ich auf einer Linoleum-Platte. Das kannte ich noch von der Schule her. Das Farbe-Auftragen mit der Rolle wollte aber nicht richtig klappen und so habe ich jedes Mal die Farbe mit dem Pinsel aufgetragen.


  


Spätestens hier habe ich mich gefragt: wann redet man vom Drucken und wann vom Stempeln? Es ist wohl ein Linol-Druck, ich habe aber eher gestempelt. 

Ein Kissen voll mit diesem (doch eher unruhigen und unregelmässigen) Muster ist wohl doch too much fürs Sofa. Also zerschnitt ich den Stoff (nach dem Kissen-Zuschnitt) in ca. 30 x 40 cm grosse Stoffstücke. So konnte ich mehrere Muster "produzieren".




Schön finde ich die Punkte mit dem Korkzapfen. Vorallem die leicht ausgefransten Ränder gefallen mir.

Das dritte war dann eine Wc-Rolle gespannt mit Gummiringen. Das brauchte relativ viel Farbe für feine Pflanzenstiele. Die Blüten habe ich mit dem Gummi eines Bleistiftgummis gemacht. 



  


Und das letzte war ein Stempel aus Moosgummi-Dreiecken. Das ergab ein schöner, regelmässiger Druck. Und das, obwohl ich die Farbe nicht besonders exakt mit dem Pinsel aufgetragen habe. Möchte ich den Pünktli-Stoff genau so exakt, würde ich beim nächsten Mal auch mit Moosgummi stempeln. Hier könnte man das Ganze noch mit mehreren Dreiecken in der Reihe optimieren. 

 
Aus den vier Stoffen habe ich dann eine Hefthülle genäht. Vielleicht sieht man im Januar ja etwas, das man gerne hätte und notiert sich das ins Büchlein, bis wieder bessere Zeiten kommen ;-)  Der Bleistift passte so wunderbar zur Stofffarbe "Karibik", und sogar noch mit Diamanten versetzt! Da kann der Kuckuck ruhig rufen, ob Diamanten oder äs Füüferli im Sack... ist wohl einerlei...




Fazit zu dieser Aufgabe: mit wenig Aufwand kann man einen einfachen Stoff in ein Unikat verwandeln. Edel würde bestimmt schwarzer Stoff mit bronze oder kupfer aussehen. Oder weiss mit Frühlingsfarben rosa, hellgrün und hellblau. Ich habe für 40 x 120 cm ca. 7 ml gebraucht.

Die Aufgabe hätte ich wohl mit einem Siebdruck erfüllt. Ich habe schon in mehreren Blogs darüber gelesen. Die Materie scheint aber um einiges komplexer und aufwändiger zu sein...

Hier sind meine Inspirationsquellen:
MüllerinArt eisiger Druck
bookhou

und hier gibt es ganz viele Sachen und Infos zum Thema Drucken u.a. auch der Siebdruck:
Textile Ideen von Jeromin

Gerne verlinke ich meinen Beitrag mit dem Crea-Dienstag: eine Plattform gefüllt mit hunderten von kreativen Beiträgen.

Dienstag, 26. Januar 2016

Gestricktes im Januar


Die Aufgabe im Wunderwolle-knitalong im Januar lautete "Reste weg - aufgeräumt ins neue Jahr". 

Schon seit einer Weile häkle ich meine Restenwolle zu Decken, was ein Langzeitprojekt zu sein scheint. Gerne hole ich sie in den kälteren Jahreszeiten hervor. Während dem Häkeln wärmen sie mich gleichzeitig...



Sonst hatte ich eigentlich keine Idee (und ehrlich gesagt auch kein Bedürfnis) Restenwolle zu was anderem zu gebrauchen. Bis eben die Frau Wollga uns diese Aufgabe gestellt hat.

Zuerst suchte ich mir drei Farben heraus: schwarz, hellblau und graumeliert. Entweder Restenwolle oder einzelne Knäuel von furchtbarer Wolleigenschaften. Für Socken - wegen dem unregelmässigen Maschenbild - ungeeignet. Daraus strickte ich ...


... einen Zickzack-Schal

Anleitung: Zickzack Scarf via ravelry
Gewicht: 145 g
Wolle: Sockenwolle
Nadel: 3,5
Länge des Schals: 104 cm

Meine zweite Arbeit waren Socken. Inspiration dazu war ein Bild, das ich im Internet gefunden habe. Dazu suchte ich mir passende Wolle heraus und strickte "Blender-Socken".  Eigentlich ist es nichts anderes als Ringelsocken. Aber durch die verschiedenen Runden mit den Farben entsteht ein ganz harmonisches Muster.


Anleitung: Blender via ravelry oder hier

Wolle: Sockenwolle 
Gewicht: Resten. 
Am Besten von der gleichen Farbe immer etwa 10 g
Nadeln: 2,5 mm
Die Farbvorlage ist von hier: 

Ich bin begeistert vom Muster oder noch mehr von der Wirkung. Ich werde nun unter dem Jahr gezielt schöne Socken stricken, damit ich - wenn wieder mal so eine Aufgabe kommt - schöne Resten habe.

Und nun? Ich sortiere Wolle und wickle sie mit meiner "Maschine" zu herzigen kleinen Knäulchen - jedoch nur, wenn niemand zu Hause ist. Die Maschine macht einen Heidenkrach. Als stille Aufgabe beende ich angefangene Sachen. Dazu schreibe ich dann, wenn ich es fertig habe.

Strickt Ihr auch? Was? Erzählt doch mal!

Sonntag, 24. Januar 2016

Sonntags: Postkarte vom Eislaufen



 Zugegeben... ich stehe gerne mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Ich fliege nicht gern, auf dem Wasser ist mir auch nicht wohl und auf zwei Kufen erst recht nicht. Der kleine Teil der Familie liebt es aber und so haben wir einen Ausflug in den Eispark Sargans gemacht.

http://eispark.com/

Dienstag, 12. Januar 2016

12 von 12


eins. Im Garten gucken schon die Primelis. Was soll denn das? War ja noch gar nicht Winter!

zwei. Wischiwaschi-Wetter. Es regnet und ist kühl, aber es schneit nicht. Schnell wieder rein in die Wärme...

 


drei. Wenigstens lacht einem der Kaffee am Morgen an.

vier. Das Sockenfressmonster hat seinen Tatort von der Waschmaschine in das Wohnzimmer verlegt. Lauter einzelne Socken! 



fünf. Zwei gleiche Bücher. Eines zum Versand fertig gemacht.

sechs. In diesen Bücher geschaut, was man in den kommenden Tagen für Geburtstagszvieri- und Znüni backen könnte. Gewünscht ist von der Zaubermaus ein Erdbeerkuchen. naja... 
PS: Die Planer haben hier schlicht versagt. Wer hat schon im Januar Geburtstag... pfff... im Sommer - das wär's! oder wenigstens im Frühling oder Herbst. Aber Januar...






Sieben. Das Rennen macht wohl ein Mandelgugelhopf, Hörnchen mit Schokolade und Frischkäse, Madleines, Galettes des roi, Vanille-Mohn-Küchlein und - zur Versöhnung weil nicht grad Erdbeer-Saison ist - Himbeer-Friandes (mit gefrorenen Himbeeren)

Acht. Vor lauter feinen Sachen habe ich fast den Zmittag vergessen. Also schnell die Schürze umbinden. Notiz an mich: Mal wieder ein schöneres Exemplar nähen... aber es musste nun plötzlich ganz schnell gehen - keine Zeit mehr für schön...

 


 

Neun. Was koch' ich bloss? Blick in den Kühlschrank. Ein Blätterteig, ein einsames Broccoli-Röschen, etwas Cantadou, Magerquart, Schinken und etwas Raclette-Käse, Würze und Pfeffer. Schnell eine Masse gerührt, den Teig gezwölftelt, eingefüllt und oben noch etwas Käse drauf. Ab in den Ofen für 20 Minuten.

Zehn. Während der Backofen/Steamer seine Arbeit macht, aus bereits geschnittenem Salat noch Baby-Salat geschnetzelt. Gibt weniger Theater beim Essen. 


so sah das dann fertig aus!

  

Elf. Es gibt da ein tolles App von der Post. Da kann man täglich (alle 24 Stunden) ein Foto hochladen und als Postkarte verschicken. Funktioniert nur mit einem neumodischen Telefon, nicht aber mit einem Tablet oder PC. Ich mache Fotos mit dem Handy oder der Kamera, bearbeite sie auf dem PC (auch Collagen und Rezeptkarten) und maile das Werk zurück auf mein Handy und schick's dann via App an die Empfänger. (Man kann es auch direkt ohne Bearbeitung machen, dann allerdings nur ein Schnappschuss.) Die Kinder freut's immer, wenn sie eine Karte von einem Ausflug bekommen. Ist irgendwie präsenter als Ende Jahr das Fotobuch...

Zwölf. Den Briefkasten geleert und das neue Flow darin gefunden. 



Ich suche mir jetzt noch hellblaue, schwarze und graue Restenwolle heraus und stricke an dem Schal weiter, der auch noch nach bald über 100 Gramm wie ein Mini-Schal aussieht. Der soll endlich wachsen!

Ich wünsche allen einen schönen Tag! 

Sonntag, 10. Januar 2016

Flohmarkt - von Zara Leander und Bauernhaferl



Auf einem Flohmarkt habe ich schöne Schätze gefunden. Ganz viele Emaillesachen sind dabei. U.a. zwei Töpfe mit Deckel, die ich zum täglichen Kochen gebrauchen werde. Ein Bijou ist das geformte Schüsselchen und Deckel mit dem schwarzen Knopf. Und die vielen Spitzen habe ich für "en Kafi" bekommen. Ich habe aufgerundet, damit es auch noch für ein Stück Kuchen reicht.



Dann habe ich Zara Leanders Schuhspanner gefunden. Der ältere Herr meinte, die Schuhspanner seien vielleicht noch älter als Zara Leander. Ich habe die Schuhspanner - vielleicht gerade wegen dieser Geschichte - gekauft und den Verkäufer gebeten, schöne Grüsse an Zara Leander zu überbringen.



Die zweite Geschichte handelt von einem Bauernhaferl. Früher hätten die Bauern die Kaffeetasse nur schnell ausgespühlt und dann zum trocknen verkehrt hingestellt. Meine Tasse hat drum auf der Unterseite auch noch das Muster von der Tasse. Schön, nicht?


Donnerstag, 7. Januar 2016

Socken raues Ufer


Noch im alten Jahr ist das zweite Sockenpaar "raues Ufer" fertig geworden. Die Wolle ist von Opal mit dem schönen Namen "Blätterwald". Da ich selber  schon so viele Socken habe, werde ich diese an meine Nachbarin verschenken. Als verspätetes Weihnachtsgeschenk.

Dienstag, 5. Januar 2016

Quilt "Herzlich" für Birgit


Schon lange hatte meine Schwester den Wunsch nach einem grossen Quilt geäussert. Und den habe ich ihr endlich zu Weihnachten erfüllt. 210 x 230 cm gross, in den Farben natur, weiss und rosa. Auf dem Top habe ich Herzen appliziert und gequiltet. Zum Teil mit der Nähmaschine so richtig wild, zum Teil schön brav von Hand mit (möglichst kleinen) Quiltstichen. 


Sonntag, 3. Januar 2016

Sonntags...

  







Blümchen bewundert. Ich liebe weisse Orchideen!
Das Wetter: blauer Himmel, mit etwas Wolken. Oben etwas Schnee.
Ein Kalenderblatt mit schwarzem Humor.
Zmittag gekocht: Spaghetti Carbonara
Holz für eine warme Stube.
Das schöne Buch "Wohn dich glücklich"
Und jetzt wird noch gestrickt, mit dem Monatsmotto "Resten" 
vom Wunderwolle-KAL auf ravelry

Und ihr so?

Ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag!

Samstag, 2. Januar 2016

Ananas-Päckli

Ich wünsche allen ein gutes 2016!



Zum Neujahrszvieri habe ich Ananaspäckli gebacken, serviert mit Vanilleglace. 

Das Originalrezept ist von hier:
http://www.coopzeitung.ch/Ananas_Paeckli

Ich habe es ganz leicht abgeändert:

Blätterteig 12teln. 
Die Teigquadrate in eine Muffinform legen
eine Rolle Marzipan (ca. 100 g) in Scheibchen schneiden, auf den Teig legen
Ein frische Ananas in kleine Stücke schneiden,
die Küchlein damit befüllen
die Teigeckchen zur Mitte falten und die Küchlein etwas zudecken

Backen: im vorgeheizten Ofen, 200 Grad, unterste Rille, ca. 20 Minuten

Dazu eine Kugel  Vanilleglace. 

Schmeckt warm-eiskalt am Besten. Also erst in den Ofen, wenn der Besuch da ist.

En Guete!