Sonntag, 28. Juli 2013

weisse Rosen


            

Nachdem man in der Nacht keine Abkühlung bekommt, häkle ich barfuss in meiner Werkstatt. 
Dieser Boden ist kühl und gibt mir wenigstens ein bisschen das Gefühl von Frische. 

Ich wollte sehen, wieviele Blümchen man aus einem Knäuel Baumwollgarn häkeln kann. 
Das Garn ist von Rico Design "essentals cotton dk", 100 % Baumwolle, 50 g - 130 m

Die Anleitungen für die gehäkelten Blümchen habe ich von folgenden Blogs / Bücher

 



Nun habe ich noch einen Rest Garn. Damit werde ich so lange häkeln, bis kein Garn mehr übrig ist.


Eigentlich könnte ich ja jemandem von meinen Lesern so ein Blümchen zusenden. 
Liest denn hier noch jemand mit? 
Ich freue mich jedenfalls und verlose gerne unter den Kommentaren 
ein weisses Blümchen (bis Ende Juli).

Liebe Grüsse

Milena

Freitag, 12. Juli 2013

Buchtaschen


Etwas eilig hatte ich es letzthin mit einem Zwilling-Geburtstag. Eigentlich wollten wir mit unseren Kindern einen Ausflug machen, als wir einen Tag vorher eine Einladung zum 2. Geburstag von Zwillingen erhielten. Also alles abgeblasen, den Mann zum Bücherkaufen geschickt und ich habe dann noch eine Büchertasche genäht. Auf die letzte Minute sozusagen. 

Lieber hätte ich die Pixi-Büchlein gehabt, die gab es aber nicht, sondern Märchen-Bücher u.a. mit den drei kleinen Schweinchen. Vor ein paar Jahren hatte ich mal so richtig pinkingen Schweinchenstoff gekauft. Dazu passten sie hervorragend.



  

Beim Dschungelbuch war es schon etwas schwieriger. Einzig Elefanten waren so halbwegs exotisch. Ich bin mir nicht sicher, ob Elefanten im Dschungel wohnen. Einige meinten schon. Ich tendiere eher auf nein. Egal. Der Elefantenstoff ist ein richtiger Buben-Stoff.


Der Schnitt habe ich dem Buch angepasst. Ein kleiner Znüni hatte auch noch Platz. So richtig gemütlich: ein Buch lesen und dazu noch ein paar Guetzli naschen.

 Ich habe eben gesehen, dass mein letzter Beitrag schon ein Weilchen her ist. In letzer Zeit habe ich viel erlebt. Ein ungeplantes Fotoshooting zwischen meiner blonden Zaubermaus und einem japanischen Tourist im Heidi-Dörfli. Den Klangweg Toggenburg mit all den wunderbaren Instrumenten und eine unvergessliche Reise mit meiner Schwester und zwar hier hin:

(Ich mache eine Wette, dass man das nicht errät, wie diese Stadt heisst. Oder doch?)

Dazu ein anderes Mal mehr.

Dienstag, 25. Juni 2013

Übers Lesen

Ich habe bei Amala Fragen übers Lesen und Bücher gesehen. Ich war jetzt so frech und habe mir diese Fragen einfach geschnappt und ausgefüllt.

1. Wieviele Bücher hast Du und warum? 
Viele hundert Bücher. Die Romane hatte ich vor einigen Monaten aussortiert. Die Klassiker habe ich behalten, alles andere spendete ich der Bibliothek. Ich mag das Umblättern, das Weglegen, wenn es so wahnsinnig spannend ist. Ich lese - nach einem grösseren Unterbruch - ein paar Seiten vorher. Und manchmal lese ich auch zuerst die letzten Seiten.
Der grosse Teil meiner Bücher sind Kreativbücher zu vielen Themen. Stricken, Nähen, Patchwork, Häkeln, Deko und Wohnen, Sticken, usw.
 
2. Was ist das teuerste Buch in Deinem Regal? Ist es das wert? 
Ich habe Kochbücher von Elfie Castie und am schönsten beschreibt Myriam Zumbühl ihre Kocherlebnisse.
Aber auch Kreativ-Bücher z.B. von Kaffe Fassett. 
Mein schönstes Strickbuch ist Handpaint Country und das schönste Quiltbuch ist von Trudy Kleinstein
Alle diese Bücher sind es wert, in meinem Regal zu stehen und durchgeblättert zu werden.

3. Taschenbuch oder Hardcover? 
Bei Romanen Taschenbuch, bei Sachbücher Hardcover

4. Deine Lieblingsrichtung? 
Ich lese zur Zeit Sachbücher über Deko und Wohnen. Bei Romanen lache ich lieber als dass ich weine.

5. Dein dickstes und Dein dünnstes Buch? 
Lieber kurz und bündig statt lange um den heissen Brei herumlesen. Ein dünnes Buch, das ich gerade letzthin gelesen ist wohl "Stricken macht schön" von Martina Behm.

6. Du kommst in einen Buchhandel. Was tust Du als erstes? 
Ich gehe in die Kreativ- und Hobby-Abteilung und schaue, was es Neues gibt.

7. Ein Buch, das Du unwahrscheinlich gern haben würdest? 
 Tudor Roses von Alice Starmore. 

8. Verleihst Du Deine Bücher? An wen? 
Wenn, dann nur an meine Schwester.

9. Liest Du schnell oder eher langsam? 
Eher schnell. Ich lasse in Romanen auch mal einen Abschnitt aus.

10. Deine Lieblingsfigur stirbt im Buch einen tragischen Tod. Weinst Du? 
Ja, wie ein Schlosshund. Bei mir müssen Bücher immer ein Happy-End haben. Sonst lese ich das nie mehr.

11. Wie findet Dein Umfeld Dein Hobby Lesen?
Tagsüber blättere ich allenfalls in einem Sachbuch. Vor dem Einschlafen würde ich gerne ein bisschen lesen. Wenn es aber neben mir schnarcht schläft oder die Mücken nur darauf warten, dass ich das Licht anmache, dann verzichte ich meistens auf das Lesen vor dem Schlafengehen. Und wenn weder geschnarcht noch geschlafen und auch keine Mücken lauern, dann nehme ich ein Buch zur Hand, auf dass ich zwei Seiten später daran einschlafe. Vor Müdigkeit.

Wer hat Lust, die Fragen auch zu beantworten? Dann hinterlasse doch einen Kommentar, damit ich bei Dir auf dem Blog nachlesen kann.

Montag, 24. Juni 2013

Stilles für Gäste


Unser Gäste-WC ist - wie in Holland - winzig klein. Früher war das die Putz-Utensilien-Abstell-Kammer. Ich wollte aber unbedingt noch ein zusätzliches WC haben. Das habe ich dann auch bekommen, aber es war bis jetzt immer ein bisschen das Stiefkind. 

... bis ich ein unscheinbares Regal im Brockenhaus gefunden habe. Ich habe es rosa angemalt, Dübel und Schrauben in die Wand gedreht und ein bisschen dekoriert und nun gefällt's mir. 

Das "süsse" Bild ob dem WC haben wir zur Hochzeit bekommen. Es ist mir ein bisschen zu zart, zu süss. Aber hier passt es wunderbar. (Wobei ich - wie letzthin in einem Buch gelesen - mal etwas ungewöhnliches an einem ungewöhnlichen Ort aufgehängt habe.)

Der WC-Papier-Halter ist ein alter Wäschestampfer. Der fasst locker sieben Rollen. Notstand dürfte also nicht erst aufkommen.


Mit einem kleinen Sträusschen Lavendel wünsche ich einen schönen Wochenstart.

Samstag, 22. Juni 2013

zum Midsommar Teil 2


Ich habe beim Midsommar Wichteln mitgemacht. Mich hat Jette ganz lieb beschenkt. 

Sie hat eingepackt: einen alten Schlüssel, Spitzen, Leinen, Wäscheklammern, Knöpfe, Fadenspulen, ein Stoffherz und ein Emaille-Behälter z.B. für eine Seife.

Es ist alles so wunderschön und liebevoll ausgesucht. 
Ich danke Dir, liebe Jette, ganz herzlich dafür. Du hast mir eine grosse Freude bereitet.

 


Zum Midsommar


Ich mache mit beim Midsommar Wichteln. Ich habe mir da so überlegt, was das ist. Eigentlich feiert man ja Midsommar in Schweden und in den nördlichen Ländern. Meistens um den längsten Tag rum. (Schweden, Dalapferd, Kanelbullar, Stockholm, Astrid Lindgren, etc.) Das Wichteln soll aber einfach ein Beschenken um diesen Tag sein. Da gilt es, die Vorlieben der zugelosten Person zu treffen.

Marianne mag den Shabby chic Stil, auf einem Flohmarkt würde sie gerne einen alten Wecker, Leinen, Spitzen und Silberbesteck finden. Also in etwa die Sachen, die oben auf dem Bild zu sehen sind.

Mir selber gefallen die Sachen auch und - ehrlich gesagt - wollte ich das Päckchen zuerst gar nicht verschicken. Im Päckchen waren noch mehr Sachen. Vielleicht zeigt Marianne sie ja in ihrem Blog...

Sonntag, 16. Juni 2013

Besuch bei den Nachbarn im Elsass


Ich habe zufällig herausgefunden, dass heute in Eguisheim im Elsass Flohmarkt war. Vom Elsass kenne ich nur Strassbourg und das ist auch schon ein Weilchen her.

Die Reise schien aber nicht gut anzufangen. Bei uns war nicht mal so schönes Wetter, also konnte es nur besser werden. Nachdem alle und alles im Auto war, merkte ich, dass bei unserem Navi Frankreich fehlt. Ein Update so auf die schnelle konnte ich nicht machen, ausserdem hätte das wieder viel Zeit gekostet. Also fuhr ich los, drei Kinder im Schlepptau. Und? Es ging gut. Gestern Abend hatte ich mir (nur so aus Blödheit) die Route ausgedruckt und damit kamen wir fast pünktlich ans Ziel. Geschafft! Auch ohne Navi. Ist es nicht so, dass wir uns viel zu fest auf diese Dame im Auto verlassen? Früher ging es auch ohne. Und heute auch noch, musste ich feststellen.

Eguisheim im Elsass liegt in einer wunderschönen Weingegend. Die Störche auf dem Dach haben wir gesehen, aber nicht fotografiert. Und was macht man da? Wein trinken, ein bisschen Savoir vivre, die schönen Häuser und Autos bestaunen, über den Flohmarkt schlendern (er hat einige schöne Sachen eingebracht, wie alte Schuhleisten, einen alten Winkel, Rosenkranz, Brioche-Backformen und Knöpfe aus Ton), ganz feinen Beeren-Sirup und ein Gugelhupf gekauft.

Anmerkung: Der Gugelhupf schmeckt so fantastisch, dass ich demnächst wieder einmal einen backen muss.

Es war wunderschönes Wetter, für die Kinder fast ein bisschen zu heiss, zu langweilig, die Restaurants überfüllt (mit einer Stunde Wartezeit) und die Reisezeit mit zweieinhalb Stunden pro Weg auch ein bisschen lang. Aber wir waren mal in Frankreich, der Pirat konnte getrost feststellen, dass es hier keine bzw. nicht nur Schnecken zu essen gab, der kleine Prinz sass müde und bequem im Kinderwagen, die Prinzessin fragte dauernd, wieso ich / man denn hier so komisch spricht und ich? Ich hätte noch stundenlang schlendern können, gucken, etwas französisch parlieren und den Einheimischen beim Elsässisch zuhören können.

Samstag, 15. Juni 2013

LogCabin Kissen


Einerseits waren da die Restenstoffe von Amalas Luna-Tasche. Hier:


Andererseits war da der Post von Bora von Kirschkernzeit und der Link zur Anleitung zu einem LogCabin-Kissen von Nikki.

Ausser dass das Innenkissen zu gross ist (weil ich kein kleineres zur Hand hatte) und ich zuwenig Resten hatte und ein bisschen weiss und grau noch aus meiner Kiste nehmen musste, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.


Es ist einfach zu nähen. Ich habe den Lineal beim Zuschneiden zu Hilfe genommen, aber die Streifen sind trotzdem veschieden breit. Statt zu quilten habe ich einfach einen meiner wenigen Zierstichen ausprobiert und - wie im Schneckenmuster - innen begonnen und immer im Kreis herum nach aussen genäht. 

Was gut ist: auf der Rückseite des LogCabins sieht man nur die Linien, nicht aber ein Durcheinander, wie beim herkömmlichen Patchwork. Bei einer Decke sieht man das mit der Füllung und der Rückseite dann nicht mehr, aber bei Kissen hat mich die alte Art immer gestört. Nach der Anleitung von Nikki ist es schön sauber. Das gefällt mir.

Noch was Gutes: So kann ich nach einem (Taschen-)Projekt wirklich alle Resten noch verwenden. Was dann noch übrig bleibt, das darf getrost in den Abfall.

Danke, Bora und Nikki für die Inspiration und den "Schupf". Den habe ich heute gebraucht.

Freitag, 14. Juni 2013

Allerlei Schätzchen




Sie ist da, die Flohmarkt-Saison! 

Diese Woche habe ich eine Ostschweiz-Tour gemacht. Ich habe Sachen ersteigert, die ich abholen musste und auf dem Nachhauseweg habe ich gesehen, wie Männer eine Mulde gefüllt haben, mit allerlei Schubladen und Holz. Ich machte rechts-umkehrt und fragte, ob ich da ein bisschen wühlen durfte. Ich weiss jetzt nicht, ob ich nun mehr Freude an den vielen Schubladen, der Zinkwanne und dem Eisenkorb habe, die ich herausgefischt habe oder an den anderen "normal gekauften" Sachen.

Oben links, das ist so ein kleines Schublädchen. Bei the art of confusion habe ich wunderschöne Schaukästen gesehen. Zwar kann ich nicht so schön schreiben, aber die Idee finde ich gut. Im Brockenhaus habe ich einen Perlen-Rosenkranz und Perlmuttknöpfe gefunden.

Oben rechts eine Saucière und schöne, alte Stricknadeln. Es ist ja nicht so, dass ich keine Stricknadeln hätte, aber die sind wunderschön. Solche habe ich noch nie gesehen. Und die Saucière war so günstig, ist weiss und einfach perfekt für.... nicht nur Saucen.

Unten links ein altes Nachthemd mit Spitzen eingefasst und einem silbrigen Suppenlöffel. Da könnte man vielleicht einen Kerzenhalter draus machen? Arpi Art macht Schmuck aus Besteck. Ich habe bei ihm einen hübschen Anhänger gekauft. Vielleicht könnte man den Schöpflöffel auch umgestalten?

Unten rechts sind drei Sachen für acht Franken. Im Zeitalter vom Staubsaucher braucht man den Teppichklopfer wohl nicht mehr, obwohl wir noch so eine Stange hätten, über die man den Teppich hängt und ihn dann ausklopft. Und die Wäscheleine musste längst dem Tumbler und der Plastikleine weichen. Ganz sicher aber kommt der grosse Wäschekorb zum Einsatz.

Im Brockenhaus kann man (bei uns) gar nicht feilschen. Da sind die Preise angeschrieben. Punkt. Auf den Flohmärkten geht es da anders zu. In Österreich zum Beispiel, kostet vieles ein Euro. Was kostet diese Spitzen-Tischdecke? - 1 Euro. Was kostet die kleine Zuckerdose mit den Blümchen drauf? - 1 Euro. Was kostet die Reisetasche? - 1 Euro. Gelangt man aber da an einen Antiquitäten-Händler. Oha, da weht ein anderer Wind! Da ist dann fertig lustig. Einer hat extra mehr verlangt, weil ich aus der Schweiz sei. Ich habe dann brav alle Sachen wieder zurückgelegt. Auf einem Schweizer Flohmarkt kann man oft mit einem "Gschpass" etwas ganz günstig kaufen. Für den Teppichklopfer wollte sie ein Franken. - Und die Wäscheleine auch für einen Franken? - Okay. Oder man fragt, ob man noch einen alten Schlüssel drüber hinaus haben kann. Meistens gibts noch eine kleine Zugabe dazu.  Oder ich hatte einen Tischläufer mit St. Galler Stickerei auf den Händen. Dafür wollte er fünfzehn Franken und ich bekam aber dazu noch gehäkelte Spitzen. Das freut mich dann immer sehr. Oder - ganz mutig - ich suche mir ein paar Sachen aus und frage, ob ich das z.B. für zwanzig Franken haben kann. Dann mache ich den Preisvorschlag. Entweder er willigt ein - perfekt! - oder er macht einen anderen Preis. Meistens liegt es noch im Rahmen und ich umgehe so eine langwierige Feilscherei. Wenn ich allerdings nur eine Sache will und um diese feilschen muss - das ist mir dann zu anstrengend und fast ein bisschen peinlich. Wie macht ihr das mit dem Feilschen und Schnäppchen? Möglicherweise wollte er die Sachen aber ursprünglich günstiger verkaufen. Ja, das wäre dann mein Pech. Das werde ich aber nie erfahren. Und das ist gut so. Man muss nicht alles wissen. 

Bei vielen spielen sich Kopfkinos ab. Welche Frau wohl so ein Nachthemd getragen hat? Eine Dame oder eine Magd? Oder wie sah die Wäsche aus, die im Wäschekorb transportiert wurde? Oder was für Suppe wurde mit dem Suppenlöffel angerichtet? Das ist mir so ziemlich egal. Man muss nicht alles wissen. Ich will nicht alles wissen. Vielleicht verbergen sich da auch Schicksalsschläge. Die alte Zeit war gewiss nicht immer einfacher und besser als heute. Und heile Welt und Romantik war es sicher auch nicht. Ich kaufe die Sachen, weil sie mir gefallen und noch eine gewisse Qualität haben. Punkt. Alles andere muss ich nicht wissen. Oder doch?

Sonntag, 9. Juni 2013

Gartenarbeit


Zugegeben, ich nähe oder stricke viel lieber, als dass ich Unkraut jäte oder den Garten umgrabe. Das ewige Unkraut. Kaum habe ich ein Beet schön sauber, regnet es und - päng - ist das Unkraut wieder da. Ich weiss, ich weiss... wenn man täglich eine Runde machen würde, hält sich das Unkraut in Grenzen. Aber so bin ich nicht. Ich mache alles, will dann aber bitteschön wieder mal eine (längere) Pause. Und so geht es wieder von vorne los. Dieses Jahr wollte ich gar keinen Garten, wir haben sonst soviel zu tun, ums und im Haus. Aber der grosse Pirat wollte unbedingt ein Gärtli haben. Also haben wir in einer Gemeinschaftsarbeit gleich drei Hochbeete gewerkelt. (Ich weiss nicht, ob man ein Beet mit 30 cm Höhe ein "Hochbeet" nennt.) 

Jedenfalls haben wir nun drei schöne Holzbeete, eingefasst mit Rindenmulch. Darin haben wir Karotten, Schnittsalat und Blumen gesät und Peperoni, Salat und Erdbeeren gesetzt. Nun warten wir, bis wir ernten können. Ein Vorteil hat das Hochbeet noch: wir können gegen schleichende Gäste Körner streuen, ohne dass der Igel Schaden davon nimmt. 

Das neben den Hochbeet wird ein Stück Rasen. Ich habe es auch schön von Unkraut befreit. Nun werde ich es noch ein bisschen stampfen und walzen und dann Rasen ansähen. Jetzt sind schon drei Büsche Johannisbeeren darin. Es dürfen ruhig noch mehr Beeren sein, die man einfach so naschen darf. (Wichtig ist, dass man rundherum mit dem Rasenmäher fahren kann. So einfach wie möglich machen, gell!)


Fein duftende Pfingstrosen. Hach, ist das herrlich, davon "ä tüüfä Schnuuf" zu nehmen!


Und hier sieht's man... da dürfte der Gärtner ruhig auch wieder mal Hand anlegen. Aber die Rose scheint's nicht zu stören, wenn da ein bisschen Gras wächst.

Samstag, 1. Juni 2013

Stilform in Chur

Gibts eigentlich Besucherinnen von meinem Blog, die in der Nähe wohnen? Für diejenigen hätte ich an diesem Sonntag einen Tipp:

 
 
 So 2.6.2013 10.00 bis 17.00 Uhr


Die Ausstellung findet im Titthof an der Tittwiesenstrasse 8 in Chur statt

Der Flyer ist hier verlinkt

Ich war nämlich gestern Abend an dieser Ausstellung. Und ich durfte ein paar Fotos machen:


Ein wunderschöner Blätterquilt - ein richtiges Kunstwerk von Trudy Kleinstein




Handgemachten Schmuck aus Bündner Steinen vom Atelier Juel.


Schöne Schachteln von Boxit!



Besteck (hier genial: Fonduegabeln) von Fimofiori

Dann gab es noch schöne, edle Kugeschreiber von Frau Frommelt

Filzsachen aus Industriefilz von Nica

Schafwolldecken vom atelier pôss

schöne Hüte von Kopfform

... und noch einige mehr...

(Kreative finden hier eine vielseitige Verkaufsausstellung - und der Sonntag ist gerettet!)

Freitag, 31. Mai 2013

Frühling 2013


Quelle: http://modelifestylebeauty.blogspot.ch/2013/02/trendfarben-fruhling-2013.html

Ich fügte jetzt einfach mal eine farbige Collage mit den Trendfarben vom Frühling 2013 ein. Ganz aktuell soll ja das grüne Emerald sein... Sieht doch recht fröhlich aus, nicht?Im ersten Moment hätte ich Lust auf Poppy Red oder Vibrant Orange, aber auch das grüne Tender Shoots.

Wir sollten doch eigentlich jetzt draussen sitzen, der Rasen gemäht, unter dem Nussbaum sitzend, Glacé schleckend und vorher dem Grillmeister zuschauend. Aber stattdessen heizen wir den Ofen ein und kuscheln uns in die warmen Decken. Dabei kommt einem nur so dummes Zeug in den Sinn: nach fröhlichen Farben zu suchen und diese anzuschauen und dabei denken, wie es wäre, in so einem sommerlichen Kleid...

oder bei Smila's gleich zwei Kleiderschnitte zu bestellen. Nämlich das Bustier-Kleid Moona und den dazu passenden Knoten-Bolero Mila. Gut finde ich, dass man das Bustier-Kleid auch mit gewebten Stoffen nähen kann. Meistens sind solche Schnitte nur mit Stretch-Stoffen konzipiert. Dann sind die Teile auch für grosse Grössen (Super!). Also super ist nicht, dass ich eine grosse Grösse habe, sondern dass dieser Schnitt auch für grosse Grössen gilt. Meistens hören die Schnittmuster bei Grösse 42 auf.

Heute habe ich in der Zeitschrift "Die Region" etwas Interessantes unter der Rubrik Mode & Style gelesen:

"Nichts ist femininer, nichts entspannter, einfacher und bequemer als ein luftiges Sommerkleid. Am Morgen unter die Dusche, ins Kleid und fertig. Leider sind die Frauen nicht immer der Meinung, dass es so einfach ist. "Schwabbelige" Arme, Krampfadern, spitze Knie, zu viel Oberweite oder ein Bäuchlein - jede hat ihre "Zone", mit der sie nicht zufrieden ist. Wenn das Kleid wirklich schön ist, schaut sicher niemand auf eine Krampfader oder auf Fesseln, die nicht so schlank sind, wie es dem Idealbild entspricht. Was es aber unbedingt braucht, ist eine stolze Haltung und ein freundliches Lächeln."

 (Quelle: http://majoran.ch)
  
Ich mache mich nun auf die Suche nach passenden Stöffchen und will mir noch dieses Wochenende so ein schönes Ensemble nähen. Vielleicht nicht gerade in den schrillendsten Trendfarben, aber einfach was Sommerliches. Ich glaube nämlich ganz fest daran, dass die Sonne irgendwann wieder mal scheinen wird. 

Montag, 20. Mai 2013

Schönes


Mein Pfingstwochenende hat sich leider nicht so gut angekündigt. Eine Erkältung / Grippe war im Anmarsch mit Fieber, geschwollenen Lymphdrüsen, Schluckweh, Gliederschmerzen, etc. Aber Dank der guten Pflege meiner Kinder und dem Philipp(s), der Aufpasser für Notfälle, konnte ich einen ausgedehnten Nachmittagsschlaf machen. Danach noch etwas Medizin und am Samstag war ich fast wieder topfit.

So fit, dass ich auf dem Flohmarkt den wunderschönen grünen Wecker fand. Er tickt leider etwas gar laut. Man sagt, dass Babys beim Ticken schneller einschlafen oder sich beruhigen, aber ich....



Dann habe ich dieses wunderschöne Häuschen gesehen. Platz gerade mal für ein Bett und ein Regal. Aber so gemütlich!


Rahmen in fast allen Formen. Hier mit einer Lilie aus Beton


und hier mit einem Muttertagsgeschenk - einem schönen, filigranen Drahtherz


Einen kuscheligen Schal mit passender Häkelbrosche und Anhänger


Schönes Briefpapier mit Spitze und Rosenanhänger


Ein Marienkäfer als Blickfang in der Küche


Eine Calla, immer noch schön!


Wir wohnen in einem älteren Haus und da gibts in den Schlafzimmern noch solche kleine Fensterchen. Die werden jetzt - weil das Haus isoliert wird und eine neue Fassade bekommt - geschlossen. Aber innen habe ich noch so ein Fach. Ich werde es später weisseln und - wie jetzt - dekorieren. Die Kerze kann man natürlich nicht anzünden...


Und hier nochmals mein Arragement auf dem Nachttisch. Wie wohl ein rosafarbener Wecker darauf aussehen würde?

Donnerstag, 16. Mai 2013

Geburtstagskarte Shabby chic


Eine Geburtstagskarte habe ich genäht, für jemand, der Shabby chic mag.

Dienstag, 14. Mai 2013

Kleiner Luxus


... man kann aber auch dickeres Garn und grössere Nadeln nehmen und einfach schauen, was dabei herauskommt... schrieb Martina Behm über den Hitchhiker. Und genau das mache ich. Ich habe mir 2 Knäuel (sündhaftteure) Noro-Wolle gekauft. Sie heisst Aya und besteht aus 50 % Baumwolle, 35 % Seide und 15 % Wolle. Laufmeter 50 g / 135 m. Und daraus stricke ich einen Hitchhiker-Schal, nach der Anleitung von Martina Behm. Daran zu stricken geht flott - an einem Abend habe ich einen Knäuel verstrickt. Noch ein Abend und ich bin schon fertig.

Flott geht's ab sofort auch mit dem Wolle aufwickeln.


Einige findige Wollfirmen bieten ihre Wolle in Strangen an. Sieht wohl toll aus, mag ich aber nicht so sehr. Bei einem Strang Sockenwolle mag das ja noch gehen. Aber ich habe etwa 15 Strangen Wolle gekauft für eine Jacke. Ich sage euch, das will nicht mehr aufhören. Da kam mir der Wollwickler gerade recht. Jetzt kann ich die Wolle auf den Haspel spannen, sie schön zurechtrücken, damits kein Durcheinander gibt und dann direkt mit dem Wickler aufwickeln. Und schon hat man einen perfekten Knäuel. Die Maschine braucht etwas Muckis in den Oberarmen und macht einen höllen Lärm, aber der ist ja schliesslich handgemacht.

Ich habe gerade so Freude an dieser Maschine, dass ich sämtliche Strangen genommen und aufgewickelt habe. So hat's auch wieder Platz im Wollkästli.