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Samstag, 15. Oktober 2016

Nähen: Sew along Partyrock Teil 1

Ich brauche einen Partyrock! Zu feiern habe ich zwar grad nichts, wegen meiner blöden rechten Kalk-Schulter, den vielen Schmerzmitteln dagegen und des fehlenden Termins beim Ortopäden. Aber ich seh's positiv und näh mir grad zum Trotz was Schönes.

Im Sommer habe ich mir nämlich einen wunderschönen, verwaschenen jeansähnlichen  Rock gekauft. Er hat viele Bahnen, schwingt etwas und passt einfach perfekt. Hätte es damals ein Schnittmuster dafür gegeben, hätte ich es selber genäht. Das Gute: es gibt jetzt so ein Schnittmuster. Von Meike von crafteln.

Zwei Stoffe habe ich zur Auswahl. 

Der eine ist ein dunkelblauer, etwas dünnerer Stoff mit einem wunderschönen ebenfalls dunkelblauem Muster. Der Rock schwingt bestimmt schön. Der wird sehr festlich! Auf dem Foto sieht man das Muster. Der Stoff ist aber dunkler, nachtblau.



Zuerst will ich aber einen tragbaren Proberock nähen. Ausgewählt habe ich einen feinen rosa Cord. Eigentlich wollte ich einen verwaschenen Jeansstoff oder einen grauen Stoff. Jedenfalls soll der Stoff in der Maschine waschbar sein. Im Stoffladen gab es aber nur Jersey, dünne Baumwolle, dicke Wollstoffe (nicht waschbar) oder Stoffe in reinem schwarz. Cord gab es ausserdem in türkis, dunkelblau, orange, pink, apfelgrün, wollweiss und rosa. 



Dunkelblau habe ich schon. Und so fiel meine Wahl auf rosa. Daneben lag noch ein schöner Leinenstoff aus dem ich einen Loop-Schal nähen werde. Diese Kombination stimmt dann für mich.

Die Grösse ist etwas anders als sonst. Irgendwie schmeichelnder. Statt 44 oder 46 oder 48 oder XXL heisst es ganz schlicht "Grösse 6". 

Für den nächsten Termin werde ich alles für den Zuschnitt vorbereiten. 

Wer auch gerne an diesem sew along mitmachen möchte - hier ist der Link dazu.

Partyrock Sew along Teil 1  

Mittwoch, 1. Juni 2016

Genäht: Hose


Grüezi!

Ich habe mir eine Hose genäht. 

Einen elastischen Stoff hatte ich zu Hause und los ging's. Das Schnittmuster
ausgedruckt, geklebt, ausgeschnitten. Den Stoff zugeschnitten. Mit dem Gummizug
musste ich etwas studieren, wie was wo. Aber es hat geklappt.

Fazit: Nächstes Mal werde ich nicht mehr die Nahtzugabe von 1 cm einhalten, sondern eher etwas knapper nähen. Obwohl die Grösse stimmt, könnte es hier und da ein paar Zentimeterchen weiter sein. Aber dank dem Stretch engt trotzdem nichts ein.

Das Shirt Marita habe ich im Dezember schon genäht. Es passt farblich zu der Hose. Zusammen anziehen werde ich es wahrscheinlich eher nicht. Das sieht ja echt doof aus. Auf den Fotos stören mich die unebnen Nähte auf den Schultern und Armen. Notiz an mich: Ich muss das Shirt nach dem Trocknen unbedingt bügeln. Bügeln mag ich nicht so. Ausser beim Nähen. Aber hier muss es einfach sein.Und es ist am Bund zu locker. Zum Yoga, wo es ursprünglich gedacht war, stört mich das Flatterding auch. Ich glaube, ich muss da nochmals über die Bücher... Aber eigentlich wollte ich ja die Hose vorstellen.


Streifenhosen hmmm. Nicht so der Hit...
Ich bin da etwas sehr kritisch. Eigentlich wollte ich ja nicht immer
in schwarzen Hosen oder Jeans rumlaufen. Aber oft ist es einfach die beste Wahl.
Diesen Schnitt werde ich gerne wieder einmal nähen, aber ganz bestimmt in einem 
anderen Stoff. Vielleicht Stretch-Jeans? Mit farbigen Nähten?





                                                   Schnittmuster Hose: Dinah-lady 
                                                   von: so! 
                                                   Stoff: ein elastischer Streifenstoff
                                                   Grösse: XXL
                                                   Die Hose Dinah gibt es von S bis L. Die Hose Dinah Lady gibt es von
                                                   XL - 5 XL. Überhaupt gibt es bei so!-Pattern - ohne Werbung     
                                                   machen zu wollen - Schnittmuster in grossen Grössen.

gerne verlinke ich meine Hose mit dem me made mittwoch. Dort treffen sich noch mehr Hosen, Jupes und Oberteile zu einem Stelldichein.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Nähen: Yoga-Kleidung


Meine Yoga-Kleidung ist fertig!

Als T-Shirt habe ich den Schnitt Mono von SO-Pattern genommen. Das ist ein einziges Schnittteil. Der Stoffverbrauch liegt bei 90 cm einer Stoffbreite von 160 cm. Hier ist es (bei meiner Grösse XL) wirklich wichtig, dass der Stoff so breit ist. Bei Grösse M benötigt man 140 cm (Stoffbreite) zu 80 cm (Länge). Der Schnitt ist raffiniert gemacht und das Nähen einfach. Ich werde davon bestimmt noch mehr T-Shirts nähen.

Die Hose ist aus dem Buch "Ein Schnitt - vier Styles" von rosa p. Ich habe die weite Hose genäht. Der Bund ist etwas lange geworden. Beim Yoga mag ich das aber sehr gerne. Wenn man sich streckt, dann guckt (bei knappen Hüfthosen besonders) kein Bauch heraus. Ich kann den Bund schön umlegen, so dass es eine Art "Kummerbund" gibt. Bauchweg sozusagen.

Bei den nächsten (normalen) Hosen werde ich wohl den Bund ganz weglassen oder nur 5 cm (doppelt genommen) als Bund annähen. Ev. dann mit einem Gummiband. Das werde ich nächstens mal testen.


Als Stoff habe ich einen Stretch-Stoff genommen. Es ist kein Baumwoll-Elastan. Dafür ist er zu kühl. Er fühlt sich jedoch wie ein Sport-Stoff an. Ich tippe auf Viskose-Elastan. Oder gibt es sonst noch Zusammensetzungen mit Elastan?

Gerne verlinke ich meine Yoga-Kleidung mit dem mmm.
Lange habe ich mit meiner Grösse nach Kleidung-Schnittmuster gesucht und nun gefunden. Vielleicht sind andere über Links auch froh...
Ich war's jedenfalls.

Freitag, 4. Dezember 2015

Nähen: Zoela Shirt


Als ich letzthin im Stoffladen nach Dekostoffen Ausschau hielt, ist mir in der Jersey-Abteilung gleich dieser Sternchenstoff aufgefallen. Da meine Schwester ein Sternli-Fan ist, habe ich 1.20 m gekauft. Der Schnitt ist Zoela von Farbenmix, ein Raglanshirt. Zufällig braucht man für den Schnitt genau so viel Stoff. Da hat mich die Verkäuferin gut beraten.

Beim Nähen habe ich gemerkt, dass es wohl auf die Stoffqualität drauf an kommt, ob die Nähte wellen oder nicht. Es hat nicht! Wie schön. 

Das Shirt ist Grösse 34/36 und macht sich auf der Puppe ganz schön. Sie zickt auch nicht rum und ich muss mir kein Fotograf suchen, ihn bebetteln, dass er bitte viele Fotos macht. Meike vom crafteln.de hat heute einen interessanten Artikel zum Thema Fotos, sich fotografieren lassen und überhaupt sich auf Fotos sehen auf ihrem Blog. Lesenswert!  

Beim Adventskalender war in der Nummer 3:


Wichtelstiefel und zwei Herzen von Christine
 
  

In der Nummer 4 war:


Ein süsser Taschenspiegel in hübscher Verpackung,
begleitet mit einem nostalgischen Foto. Von wem das wohl war?


Herzlichen Dank für die schönen Sachen!

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Nähen: Shirt Marita


Ich wollte mir neue Yoga-Kleider nähen. Ausgesucht habe ich mir - nachdem ich für ein kurzärmeliges Shirt zu wenig Stoff hatte - das Shirt Marita von SO!Pattern. 

PS: Mir ist auch klar, dass man in Jeans KEIN Yoga macht. Aber beweglich ist man in diesem Shirt allemal. Sogar den Baum schafft man.


Leider ist es mir ein bisschen zu weit. Die Ärmel dürften enger sein und der Saum auch.
Ich mag es eigentlich luftig. Aber beim Yoga - mit den verschiedenen Stellungen - ist zu lockere Kleidung auch nicht der Hit.



Ich wollte gerne die Fledermaus-Ärmel zeigen. Ging aber nicht.

Das Shirt besteht aus vier Teilen. Zwei Rückenteile, ein Vorderteil, vorderer Besatz und hinterer Besatz. 

Das Einnähen der Besätze funktioniert ganz einfach, wenn ich nur ein bisschen besser gebügelt hätte. Die entstandenen Falten innen (mit der Zwillingsnadel genäht) habe ich aufgetrennt und schöner genäht.


Baumwoll-Jersey von Holland

Das Shirt war inklusiv A4-Blätter zusammenkleben und Schnittmuster ausschneiden innerhalb eines Vormittages genäht.

Ich werde es bestimmt nochmals nähen, aber ev. mit Anpassungen.

Wieviel Stoff kauft ihr, wenn ihr schönen Stoff sieht, aber noch kein Projekt in Aussicht habt? Ich möchte ja nicht viel zu viel davon kaufen, aber zu wenig ist auch nicht lustig.

Die Gastgeberin dort hat einen Frack genäht. So cool!

* * *



Und in meinem Adventskalender waren heute zwei süsse Untersetzer mit noch süsserem Marzipan auf der Verpackung. 


Danke, liebe Annett von josasu.

Mittwoch, 25. November 2015

Nähen: Kleid von rosa p.


Endlich habe ich mir den Schnitt von Rosa p.'s Kleid kopiert und DAS Kleid genäht. Ich wollte das schon lange ausprobieren, aber der elastische Stoff, das Schnitte kopieren und sonstige kleine Desaster in Sachen Kleider haben mich davon abgehalten. Aber jetzt! Motiviert hat mich Lehmi, die meinte "mach einfach!" und von Rosa p.'s Blogpost vom Sonntag. Lady Lavendelgrün hat dreissig Kleider genäht. Eins schöner als das andere.




Der Jersey ist ein Viscose-Elastan-Stoff von Bestoff. Zu einem Paket zusammengebunden habe ich damals den Stoff einfach so gekauft. Ich hätte ihn wirklich ausbreiten müssen und mal hinhalten sollen. Das Muster ist schon sehr auffällig, verzeiht aber kleine Nähfehler (positiv!) und ist sehr kombinier-freundlich. Da passt wirklich viel dazu. Leider ist er aber eher ein Sommerstöffchen. Im Winter wohl eher nur mit (warmen) Unterrock und Jäckchen.

Für ein Kleid hätte ich eigentlich zu wenig Stoff gehabt. 1,80 m steht in der Anleitung. Ich hatte allerdings nur 1,50 m. Und so habe ich den Stoff immer wieder so verschoben, dass ich trotzdem alle Teile ausschneiden konnte, allerdings nur 3/4 Ärmel. Aber das passt. Die habe ich (ausser auf den Fotos) meistens etwas hochgeschoben.

Zum Einsatz kam wieder die Zwillingsnadeln am Halsausschnitt, an den Bündchen und am Saum. 

Der Saum war eine lustige Geschichte. Ich zog das Kleid an und die Stiefel mit einem kleinen Absatz. Meine Kinder meinten, ich soll doch bitte am Saum noch etwas drannähen, damit der Rock so etwa auf Mitte Wade endet. Mein Mann aber meinte, der Rock könnte ruhiger etwas kürzer sein. Entschieden habe ich mich, dass er knapp ob dem Stiefel endet (57 cm ab Boden). Zu so einem Rock werde ich sowieso immer entweder Leggins oder einen Unterrock anziehen, der etwas hervorblitzt. 

Ich also in voller Montur, balanciere im Rock und Stiefel auf einem Hocker, der Mann mit dem Rocksäumer steckte die Nadeln auf der richtigen Höhe ein. Das war lustiger, als nachher das fotografieren.

Den Saum habe ich dann schön umgebügelt, hier und da noch feine Korrekturen angebracht und auf der rechten Seite - ganz mutig - mit der Zwillingsnadel abgesteppt. Zurückgeschnitten. Fertig!

Das Fotografieren war dann eher nicht mehr so lustig. Mit dem Selbstauslöser ging es nicht so gut. Also musste mein Mann (vor dem ersten Kaffee!) ran. Während er versuchte, die Kamera zu verstehen, wollte ich einfach möglichst viele Bilder, damit ich die Besten auswählen kann. 


Ich bin mit dem Kleid zufrieden. War mal das Schnittmuster kopiert und die Teile zugeschnitten, ging es zügig voran.

Gerne verlinke ich mein Rock zu mmm. Monika von Wollixunstoffix stellt auch ein Viskose-Jersey Kleid vor, auch sehr gemustert, aber mit Wickeloptik und auch sehr kombinier-freundlich.

Als nächstes möchte ich gerne neue Yoga-Kleider (T-Shirt und Hose) nähen. Gibt's vielleicht Tipps dazu?

Frau Gugus meinte, das wäre eine gute Gelegenheit, wieder mal was für sich selber zu nähen. Also, Frau Gugus, hopp hopp!
Ich hoffe, dass ich nächste Woche in neuen Kleidern "ommm" sagen kann.

Mittwoch, 18. November 2015

Nähen: Poncho


Bei diesem warmen Herbstwetter habe ich den Poncho für mich entdeckt. Das Wetter ist zu warm für den dicken Wintermantel und zu kühl für ein dünnes Jäckli. 

An meinem Geburtstag Ende Oktober habe ich mir einen rosafarbenen Poncho gekauft. Er sieht umwerfend aus. Wörtlich genommen kann man ihn umwerfen und ist tiptop angezogen. Dazu noch ein Schal. Fertig. 

Und da rosa ja nicht immer geht, wollte ich so gerne noch einen neutralen Poncho haben. Im Bestoff habe ich ein schwarzes Stoffpaket von 1.40 m Breite und 1.50 Länge gekauft. Das ergibt genau zwei Ponchos. Inspiriert für die Machart hat mich Stoffquelle. Da gibt's nämlich eine Anleitung zum Gratis Download. 

  

Den Halsausschnitt habe ich mit einem (anderen) doppelten Jersey-Stoffstreifen umnäht (5 cm / 2,5 cm). Das sieht sehr sauber aus. Die offenen Kanten (unten) habe ich auch mit einem doppelten Jersey-Stoffstreifen, aber mit 10 cm bzw. 5 cm fertiger Breite umnäht.  Jetzt sieht es so richtig gebündelt aus.

Beim zweiten Poncho habe ich die unteren Kanten jeweils zweimal 1 cm umgeschlagen, festgesteckt und auf der Innenseite von Hand gesäumt. Ist einfach ein bisschen viel Handarbeit. Wie würde das eine erfahrenere Jersey-Näherin besser lösen? 

Hier sieht man die Stoffstruktur etwas besser:  


  



 

Als Farbtupfer habe ich den pinkfarbenen Jasminde-Schal nach einem Design von Martina Behm angezogen. Selbstgestrickt.

(Hose und Shirt sind leider gekauft. Ich habe mir aber ein Buch über's Kleider nähen gekauft und bin wieder mal - bis zum nächsten Misserfolg - sehr motiviert, mir öfter mal was zu Nähen!) 

Gerne verlinke ich meinen Beitrag mit dem mmm-Blog. Hier werden tolle selbstgenähte Kleider vorgestellt.   

http://memademittwoch.blogspot.de/2015/11/me-made-mittwoch-am-18-november-2015.html

Freitag, 3. Juli 2015

Genäht: luftiges Kleidchen


Geht es Euch auch so?

Die Arme und die Beine könnten etwas Sonne gebrauchen, so schneeweiss
ist ... naja... nicht gerade cool. Aber zur Zeit ist man im kühlen Haus etwas 
besser aufgehoben. Und da wird man bekanntlich nicht braun. Die Temperaturen 
schreien gerade nach einem lockerleichten Kleid. Ich habe einen feinen 
Popeline-Baumwollstoff vernäht, mit dem Wissen, dass daraus 
ein Probekleid Nachthemd wird.

Grösse: öhm... 50
Verbrauch: 2 m
Art: Popeline Baumwollstoff

gut finde ich: 
Das Kleid ist schnell genäht. 
Ich finde, es sitzt - trotz Problemfigur - schön locker.
Gut gelöst ist der Saum. Einfach zur Hälfte bügeln
und annähen. Nochmals schmalkantig absteppen. Fertig

anders mache ich das nächste mal:
Keine Schrägband mehr. Das ist nicht so schön geworden.
Das nächste mal werde ich entweder ein Schrägstreifen
verwenden oder das Kleid gleich doppelt nähen. So erspart
man sich nämlich die kniffligen Stellen - man braucht allerdings
doppelt soviel Stoff.


Nochmals? Definitiv ja!