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Donnerstag, 26. März 2020

Von Horoskopen, Lichtblicken und ein kleines, aber feines Lexikon



In unserer kreativen Mal-WhatsApp-Gruppe hatte jemand die Idee von einem keltischen Horoskop. 

Mein Lebensbaum ist der Nussbaum. Ich mag solche Zeichnungen sehr. Ein bisschen Tuschestift, ein bisschen Farbe, etwas Text. 

Am zweiten Tag waren keltische Symbole das Thema. Ich habe mich für "two hearts - one soul" entschieden. So auf den ersten Blick könnte man meinen, das seien zwei verschlungene Herzen. Tatsächlich ist das aber nur eine einzige Linie.



Ich habe letzthin der Zeitung geschrieben, dass ich gern eine Seite hätte, mit nur guten Gedanken. Die ganze Zeitung ist nämlich voll mit Berichten über das Corona-Virus (was durchaus seine Berechtigung hat!) und Absagen von Veranstaltungen. 
Neu gibt es nun eine Rubrik "Lichtblicke". Schön!

Ich habe ein Büchlein angefangen, mit dem Titel "Lichtblick". Und zwar suche ich mir in der Tageszeitung Schlagzeilen mit schönen Wörter. Hier:

Ausgebüxter Esel
aus der Tiefe
übergibt Engeln
all eure Sorgen
Ein Hauch
mehr Normalität
für 
Mensch und Natur

Daneben habe ich für mich ein kleines, aber feines Lexikon angefangen. Ich suche mir schöne Sujets aus der Natur und zeichne und schreibe darüber. Im Netz suche ich dann auch noch nach einem passenden Gedicht. 

Hier die schöne, grad blühende Magnolie:





Donnerstagszopf. Perfekt aufgegangen und beim Backen auch nicht davon gelaufen. So sollte es immer sein. Hier habe ich Urdinkelmehl hell verwendet.

Lichtblick vom Dienstag:

Hoffnung
Alles wird gut
Wir tun alles dafür,
mit Humor
fürs Herz





Es gibt sogar ein Blumen-Horoskop. Vielleicht nicht so ganz ernst zu nehmen. Für mich aber die Gelegenheit, mal eine andere Blume als nur Orchideen oder so zeichnen (zu müssen).

Mit einem Pinsel und Tinte sollten wir eine Wunde zeichnen, unseren Gefühlen freien Lauf lassen, damit am Schluss ein Wunder entsteht.




Die Bachstelze heisst auf italienisch Ballerina Bianca. 
Ist das nicht schön?
Das habe ich nur deshalb entdeckt, weil ich den Vogel gesehen, gezeichnet und etwas recherchiert habe. 

Auf meinen Aufruf auf Facebook und im Status von meinem Handy habe ich eine Postkarte verlost. Christine hat sich als Einzige gemeldet und ihr habe ich sehr gerne eine Karte gesandt. Mit dem schönen Zitat aus der Operette Fledermaus von Johann Strauss:
"Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist".





Die Birke in meinem kleinen Lexikon ist ein sehr vielseitiger Baum. Sogar seine Blätter könnte man essen. Als ziemlich einziger Laubbaum. Daneben wird der Birkenzucker (in Finnland) gewonnen und Birkensaft, der vergoren auch schon zu einem Schwips führen kann. Wäscheklammern, Bambusschachteln und noch viel mehr. Toll, nicht?

Fast genau so vielseitig ist der Löwenzahn, der sich jetzt schon als gelbe Punkte auf unseren Wiesen zeigt. Seine Pflanze kann man auch ganz essen. Ausser die Wurzeln von alten Pflanzen könnten etwas Bauchweh bereiten. Aber sonst: Suppe, Sirup, Salat,...


Zum Horoskop gehört selbstverständlich auch das Tierkreiszeichen. Ich bin im Skorpion geboren. Nicht grad mein Lieblingstier - da bin ich froh, sind die in unseren Breitengraden nicht heimisch. 

Und der Lichtblick von heute:

Meist sonnig mit 
einigen Wolken
können sich bei
uns sicher fühlen
Beeindruckend,
vielseitig, sozial
Vor der nächtlichen Kälte geschützt
unausweichlich
mehr Luft
was bin ich?
Der Klang des Waldes





Sonntag, 15. März 2020

Vom Menschen malen, dem Tuch Nr. 2 und einem Mandala




Auf dem Spaziergang habe ich ein kleines Bildstöckli gesehen. Die Zeichnungsaufgabe war, etwas von weit und ein Detail zu zeichnen. 

Endlich hat mein Baumwollgarn seine Bestimmung gefunden. Gekauft habe ich die Wolle vor etwa 18 Jahren im Liberty in London. Dann habe ich eine Jacke angefangen, aber ich kam nicht mal zum Vorderteil. Ich habe alles geribbelt und das Tuch No. 2 von rosap. angeschlagen. Ein guter Entscheid! Das Tuch ist wunderschön, gross und einfach perfekt geworden!








Weil bei uns das Corona-Virus ausgebrochen ist, dürfen die Kinder nicht mehr in die Schule und werden im Homeschooling unterrichtet. Wir kochen auch zusammen. Oben gabs Kartoffelgratin. Unten haben wir Hamburger-Bürli selber gebacken. Mit Dinkelmehl, damit ich sie auch essen kann. Sehr, sehr fein!




im 12 von 12 im März habe ich Menschen gezeichnet.

Angefangen mit Kaffee trinken, stricken und beim Tortillas essen.
Unten beim Lesen, Rad fahren und joggen.




Aus den Resten der Baumwolle habe ich noch einige Bakers' Twin Topflappen gestrickt. Eine wunderschöne Anleitung (mit coolem Aufhänger) von ducathi.

Im Zeichnen stand diese Woche ganz im Zeichen von "Menschen zeichnen". Der Anfang machte blind zeichnen um locker zu werden. Hier spielt es keine Rolle, ob die Augen am richtigen Ort sind. Hauptsache zeichnen. Jedes Familienmitglied durfte sich eine Farbe auswählen und ich zeichnete (fast) blind. Beim Kaffee trinken, beim Lesen, trinken und unser Hund.





Eine weitere Aufgabe war: Augen zeichnen. Gar nicht so einfach, dass beide gleich gross sind. Aber sehr spannend.

Im Garten habe ich endlich die Reben geschnitten und aus dem Abfall drei Kränze geflochten. Einfach Deko. Im Herbst oder wenn sie nicht mehr schön sind, werden sie einfach entsorgt.



Im #inktober52 ist das Thema "Tower". Zusammen mit einer Menschenmenge habe ich gleich zwei Aufgaben gelöst.

Auf einer Zeitschrift habe ich ein schönes, aber anderes Mandala gesehen, mit zauberhaften Farben und die Idee, dass das mein nächstes, farbiges, frühlingshaftes Tuch sein wird....



Sind das nicht schöne Farben? Fast wie malen...

Als Abschluss genossen wir im Zeichnen eine Märchenstunde.

 



Vom Spaziergang haben wir verschiedene Sachen heimgebracht und im Garten ein Naturmandala gestaltet. Ein schönes Projekt!








Sonntag, 8. März 2020

Von Vögel, Mailänderli, Pulswärmer und ein cooler Spruch





Einmal habe ich die Strasse beobachtet und die Rillen fotografiert und zu Hause auf ein Blatt Papier übertragen. Seht Ihr den Vogel auch? Ich habe nämlich einen Vogel gesehen, so einer wie Angry Bird. Die schauen doch auch so grimmig, oder? Mein Vogel wurde allerdings eine Blaumeise...

Bei ravelry bekomme ich manchmal eine Anleitung geschenkt. Dafür schenke ich einen Wunsch zurück. Diesmal war eine Latzschürze gewünscht. Ich habe eine einfache graue Schürze mit einer Tasche mit crazy Patchwork aufgehübst und noch dazu passende Topflappen genäht.


 









Zum Geburtstag von unserem Göttibueb gab's Mailänderli. Die können wir ohne weiteres das ganze Jahr und nicht zur in der Adventszeit backen und essen. Ich hatte Hilfe und am Schluss hatten wir noch ganz wenig Teig übrig. Die Hilfe hat dann einfach kleine Kugeln als Knöpfe ins Mannli gedrückt. Diese Mailänderli waren ganz besonders fein.

Aus meiner pfauenblaue Wolle von der Schlosspartie Wolldesign in Jever habe ich ein Paar Armstulpen gestrickt. So schöne Wolle und so eine schöne Farbe!





Vor einiger Zeit hatte ich ein Tète-à-tète mit dem kleinen Plätzchenbäcker. Er durfte sich ein Buch aussuchen, dann setzten wir uns ins Café nebenan, schlürften Tee und Erdbeersmoothie und schauten unsere Bücher an. Herrlich!

Am 8. März war der Tag der Frau. Was lag näher, als eine Seite in meinem Skizzenbuch zu malen mit dem wunderbaren Zitat von Astrid Lindgren:

"Lass Dich nicht unterkriegen! Sei frech und wild und wunderbar!"




Sonntag, 23. Juni 2019

Sonntags... Erdbeerkonfitüre und Amigurumi Füchslein

Sonntags...


Eins. Morgenspaziergang mit dem Hund und dabei verschiedene Wiesenblumen fotografiert.

Zwei. Am Nachmittag dann wieder spazieren, mit Blick nach Liechtenstein.





Drei. Immer wenn ein Bach rauscht, will unser Hund ein (Fuss)Bad und ein paar Schluck Wasser nehmen.

Vier. Ein Amigurumi gehäkelt. Damit war ich den ganzen Vormittag beschäftigt...




Fünf. Erdbeer Konfitüre eingekocht. Am Donnerstag haben wir sie auf dem Feld selber gepflückt. Am Freitag gabs welche auf dem Geburtstagskuchen und heute aus einem Kilo etwas mehr als drei Gläser. 

Sechs. Auch auf dem Spaziergang: zarte Mohnblumen.



Sieben. Die Häkelei geht heute Abend noch weiter. 

Allen noch einen schönen Sonntag!


Donnerstag, 14. März 2019

Zimtapfelschnecken, Bambusbecher und eine Norwegerdecke


Auf dem Nachmittagsspaziergang mit dem Hund hatte ich die Idee für einen Zvieri. Schnecken mit einem Teig aus Mehl, Quark, Rohzucker, Ei und Backpulver und als Füllung Apfel mit Marzipan... Hach... war DAS fein!


Bald beginnt ja die Picknick-Saison. Weil das Plastik-Geschirr entweder kaputt ging oder zum sändelen benutzt wurde, habe ich zum Testen Bambus-Geschirr gekauft. Mal schauen, ob es was taugt.



Und das ist das Experiment Norweger, fair-isle und Steek. Das Muster wird dank Runden rechts gestrickt. Der Steek (der mittige Streifen) beidseits mit der Nähmaschine gesichert und danach mit der Schere aufgeschnitten. Ich habe die Decke mit einem Jersey gefüttert und die Kanten mit Baumwollstoff von Hand gesäumt. 



Und hier ist sie: meine Baumwoll-Decke! Passend zu den Sessel im Schlafzimmer und überhaupt...


Unsere Mily hat fast überall ein Körbchen. Im Esszimmer lag sie aber immer auf dem Boden.  Seit Neustem habe ich für sie ein Holzkistchen mit einer Decke platziert. Eigentlich wäre es gross genug...