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Dienstag, 11. Februar 2020

Goldgrün


Goldgrün war das Wochenthema in der Facebook Gruppe Kallimagie schreiben, zeichnen malen. 
Auf einem Spaziergang habe ich einen morschen Ast, aber mit goldgrün leuchtenden Flechten gefunden. Das ist genau das Grün, das ich suchte.

Vorher habe ich ein Bild von einer Orchidee gemalt. Ich hatte nur die Blume im Blick und nicht aufs Blatt. Nur ganz wenige Male, um zu schauen, ob ich noch auf dem Blatt zeichne. Danach habe ich mit meinem kleinen Aquarellkasten versucht, die Farbe goldgrün zu mischen und zu finden. Gar nicht so einfach... 

  


  

Eine weitere Art um eine Farbe zu finden, ist eine Collage. Aus einem Modekatalog habe ich alle Farben und Formen zusammengetragen, die ich suchte. Daraus habe ich dann eine Collage zusammengestellt. Gold, gelb, grün, Natur - eine schöne Kombination.

In den Nachrichten wurde vom Neuntöter, Vogel des Jahres 2020 berichtet. Ich habe einiges über den Vogel zusammengetragen und in meinem Zeichnungsbuch festgehalten. Der Neuntöter gehört zur Familie der Würger. Er spiesst seine Beute auf Dornen und spitze Äste auf, bis er sie verspeist. Er ist von Mai bis Anfang Oktober in der Schweiz anzutreffen, bis er sich danach auf in Richtung Südafrika macht.
 

 


  


Ich liebe Briefmarken! Hier habe ich eine Briefmarke in ein Bild integriert. Sie zeigt das Unesco Welterbe Gartenreich Dessau Wörlitz. Im Internet habe ich ein anderes Bild von diesem Ort gesucht und einfach um die Briefmarke herumgemalt. 

Eigentlich schade, bekommt man heutzutage fast keine Briefe mehr mit schönen Marken. Wenn Du schöne Briefmarken hast... schreibst Du mir einen Brief? Als Dank sende ich Dir eine gemalte Karte zurück. Ich würde mich sehr freuen...

Gefreut hat mich auch dieses Buch. Ich habe es in einer Buchhandlung gesehen. Sehr inspirierend für Brocante-Fans. Am Freitag ist Freutag habe ich das Buch abgezeichnet und fast gleichzeitig Möbel gerückt. 

 






Als Abschluss für meine goldgrüne Phase habe ich ein Paar Socken gestrickt. Das Bündchen und die Fussspitze in grün, der Rest in weiss und gold. Ich stricke die Socken für die Aktion "Hoffnung, grüne Socken" für Frauen mit Eierstockkrebs. Es ist egal, wieviel grün in einer Socke ist. Es kann nur wenig sein oder auch das ganze volle Programm. 

Am Sonntag war das Thema "Carnevale di Venezia". Leider war ich noch nie in Venedig. Aber die tollen Kostüme und Verkleidungen gefallen mir auch auf Fotos. 


Sonntag, 10. Dezember 2017

Adventskranz


Schönen Sonntag!

Ist das stürmisch heute. Da möchte man den ganzen Tag drinnen bleiben...

Unser Adventskranz erfreut grad jeden Tag mein Herz.
Aus einer alten Terrine, mit Moos, vier weissen Kerzen und ganz wenig Deko. 

Und sonst so?

Der erste Butterzopf vom Grössten zum Zmorge
Risotto zum Zmittag
Küche aufräumen
Socken stricken
Kino
Brot backen
Spiele spielen
Perlen bügeln



Sonntag, 13. August 2017

Sonntags... mit wunderschönem Quiltdecken-Fund

Sieben Sachen 



Eins. Das Schönste zuerst: Auf einem Flohmarkt habe ich heute eine handgenähte Quiltdecke gefunden. Wie meistens bei solchen Sachen: irgendwo in einer Kiste, zusammengerollt, unscheinbar, vergessen und froh, dass sie endlich jemand gekauft hat.


Zwei. Am Wetter konnten wir heute wirklich nicht meckern.



Drei. Nach dem Flohmarkt nehme ich meistens  mein Eulenbüchlein zur Hand ... 



Vier. ... und schreibe da meine Errungenschaften hinein.



Fünf. Wieder zu Hause habe ich meine Bücher von der Bibliothek hervorgeholt. 



Sechs. An den Socken "ach, wie gut, dass niemand weiss..." gestrickt.



Sieben. Einen interessanten, kleinen Zeitungsartikel gelesen und gleich dem Grössten zugeschickt.

Der heutige Sonntag war recht gemütlich. Die Kinder machten alle Sachen für den morgigen Schulstart bereit, der Kleinste hat gesungen und sich selber auf einer kaputten, alten Mandoline begleitet. Es tönte furchtbar, aber es war so herzig. Der Mann musste arbeiten, grillierte aber nach der Heimkehr den Znacht. So mag ich das!

Schönen Sonntagabend! 

Freitag, 28. Juli 2017

Gestrickt und Gebacken: Plum Leaf


Mit diesem Stimmungsbild setze ich viele Gedanken um.

Ein feiner Zwetschgenkuchen.

Lila Akzente vom Kaffeesack auf dem Boden als Teppich, das einfache Kissen auf dem Stuhl, die Zwetschgen im Kuchen und die Streifen im Tuch.

Das Tuch heisst Plum Leaf und ist vom Strickmich! Club von Martina Behm. Es soll an Prince und sein Song Purple rain erinnern. 

Begleitet wird das Ganze von der schönen Orchidee, die plötzlich und wunderschön wieder blüht...

Das Tuch war leicht zu stricken. Fast so leicht, wir der Kuchen...

Zwetschgenkuchen
* * * 
3 Eier schaumig schlagen
180 g Zucker dazugeben
135 g Mehl 
1/2 TL Backpulver unterheben

In eine Form (mit Backpapier) füllen 

Zwetschgen oder Pflaumen halbiert oder geviertelt auf den Teig legen

Mandelblättchen nach Belieben

Backen: 200 Grad, vorgeheizt, ca. 30 Minuten

Es gehen auch andere Früchte... Aprikosen, Äpfel, Birnen, etc.

En Guete

Sonntag, 14. Mai 2017

Sonntags... vom Muttertag, Spuckkisten, neuer Ordnung und einem übersetzten Liebesbrief

Sonntags.... am Muttertag




Eins. Die letzten Tage waren streng - ich half im Blumenladen aus. Als Dank bekam ich die wunderschönen Rosen geschenkt. So schön!



Zwei. Heute Morgen fuhr ich mit dem Bus, um das Auto zu holen. Das Wetter um den Gonzen zeigte sich von der schönsten Seite. Trotzdem war das Wetter durchzogen. Mal schien die Sonne, mal regnete es.




Drei. Flohmarkt am Muttertag, ganz alleine, ohne Kinder. Eine spontane und weise Entscheidung. Ich habe tolle Sachen gefunden. U.a. eine Spuck-Kiste aus einer alten Schreinerei aus Tübingen. Diese wurde damals mit Sägemehl gefüllt und die Männer spuckte da rein. Bei mir wird sie noch mit Schmierseife geschrubbt, damit sie dann wieder strahlt!
Mit den letzten Cents habe ich einen Bund alter Schlüssel gekauft. Und davor noch viele Sachen aus Emaille und ein kleines belgisches (Nacht?-) Kästchen, das noch ein bisschen Farbe benötigt.



Vier. Von meinen Kindern habe ich nette und mit viel Liebe hergestellte Geschenke und kleine Blumensträusschen erhalten.



Fünf. Am Nachmittag strickte ich gemütlich auf dem Balkon, die Kinder schauten fern. Das mag ich eigentlich gar nicht. Aber für dieses Mal liess ich sie. Ich bin es mir leid, immer zu schimpfen und sie nach draussen zu jagen. Heute nicht. Nächste Woche sieht es wieder anders aus.



Sechs. Meine Werkstatt werde ich nach und nach neu organisieren. Ich hasse es, wenn ich Wolle und Nähzubehör nicht mehr finde. Ich habe durch Zufall einen leere-Karton-Lieferanten gefunden, der mir täglich sieben leere Kartons von der Arbeit nach Hause bringt. Ich habe die Wolle sortiert, in die Kartons gelegt und diese angeschrieben. Danach kommt der Stoff dran. Ich werde das auch auf alles andere (Glühbirnen, Batterien, Schrauben, Nägel, etc.) ausweiten.



Sieben. Diese Woche habe ich die Übersetzung meines Liebesbriefes bekommen. Das lief so ab:
Vor einer Weile habe ich auf einem Flohmarkt einen gerahmten Liebesbrief gekauft. Ich konnte die Schrift fast nicht lesen, ausser einzelne Wörter. Das Bild verstaubte, bis...
... ja bis ich in einem Strickforum in der Plauderecke ein Brotrezept gepostet habe. Danach diskutierten wir über die Zahlen hinter dem Mehl, über alte Gewichtsangaben wie Pfund bis hin zur Sütterlin-Schrift. Mit dem Ergebnis, dass ich nun eine Übersetzung von meinem Liebesbrief erhalten habe. Ich freu mich so!

Dass ich Dich zärtlich liebe,
sagt Dir mein Wunsch, mein Herz
Wie keine Stunden trüben,
fühle nicht den kleinsten Schmerz
des seligsten Geschicke begleiten immer Dich
und jedes wahren Glücke sei Dir so treu wie ich.
Aus Liebe und Freundschaft gewünscht von Deiner Dich treu liebenden Baas und Freundin 
Lisette Mettler
Fürth, den 7. März 1853

Allen noch einen schönen Sonntag!

Verlinkt mit raumseele und grinsestern


Montag, 1. Mai 2017

genäht: Untersetzer in kühlen Farben





Solche Untersetzer nähe grad sehr gerne. Vorallem mag ich das quilten am Schluss und ich merke, dass die Stiche immer regelmässiger werden.

Den Eckschrank habe ich vor ein paar Jahren gekauft. Dunkelbraun und unscheinbar. Er blieb nicht lange so, sondern wurde weiss angemalt. Er gefällt mir gut, wie er da so in der Ecke des Esszimmers steht.

Und da sind noch die hübschen Cups, die so gut zu den Untersetzer passen. 

Sonntag, 5. Februar 2017

Sonntags... viel Neues

Sonntags...


Eins. Neue Blüten - der viele Schnee konnte dem Viola nichts anhaben. 

Zwei. Neuer Koffer, neue Uhr, neue Suppenschüssel - ganz entspannt vom heutigen Flohmarktbesuch 



Drei. Neue Einkaufsnetze gehäkelt. Es fehlt nur noch die Fertigstellung und die Henkel.

Vier. Neuer schöner Kronleuchter vom Brockenhaus direkt in unser Wohnzimmer.



Fünf. Neue Küchlein ausprobiert. 

* * *

Apfel-Rosinen-Küchlein

2 Eier
2 EL Kokosblütenzucker
2 EL flüssiger Honig
100 g Magerquark
2 EL Kokosöl
1 Apfel, sauer, geschält, gerieben
1 Handvoll Rosinen
2 EL Mandeln, gemalen
250 g Mehl
2 TL Backpulver

Alles der Reihe nach verrühren. Mit dem Eisportionierer in Muffinsförmchen geben. Ergibt ca. 15 Stück

Backen: vorgeheizt, 200 Grad, ca. 15 Min.

* * *

Sechs. Jeden Sonntag auf ein Neues - Sudoku und Kreuzworträtsel



Sieben. Das Muster (Hitchhiker) ist nicht neu, aber die Wolle "Flora". Wenn er fertig ist, stricke ich Fingerhandschuhe. 


Verlinkt mit grinsestern und raumseele

Freitag, 9. Dezember 2016

Weihnachtliches - Teil 1



Die Zaubermaus brauchte ein Geschenk. Zusammen haben wir dann geschliffen, gemalt, gehämmert, verbunden und gedreht. Herausgekommen ist ein Schlüsselbrett.

  

Viel besser als Schokolade... ist dieser Adventskalender. Jeden Tag ein zauberhaftes Päckchen mit alten, schönem Inhalt.

Tag 8 ein Wecker in rosa, Tag 7 ein kleines Milchkrüglein
Tag 6 ein Leinentuch

  


Tag 5 alte Jeanne d'Arc Living Magazine
Tag 4 ein Kissen "Home", Tag 3 eine Baumwolltasche

  


Tag 2 ein ganzes Bündel mit alten Stoffen
Tag 1 eine Porzellan-Dose


Sonntag, 9. Oktober 2016

Sonntags... von Olivenkörben und Trüffel

Sonntags...

Heute habe ich mir lange überlegt, ob ich zu einem Flohmarkt fahren soll... Ich wurde mit schönen Erlebnissen und coolen Dingen belohnt.


Eins. Zwei Olivenkörbe. Der Verkäufer war ein Hühne von einem Mann. Gross und ein Riesenbart und ein Hut. Ausserdem trug er einen Anzug, wie die Fischer bei ihrer Arbeit. Er wohne eigentlich in England. Dort, wo man mit der Fähre nach Irland gelange, direkt am Strand. Er hätte aber in Augsburg ein Lager. Er verkaufte Leder- und Chesterfieldsofas und zwei Olivenkörbe. Ich fragte, ob ich die Körbe etwas günstiger bekäme, weil die ja Löcher hätten. Muasch halt pressieren, mit Wasser holen. Besser wäre allerdings Schnee. Weisch - sagte er - da kansch alles waschen. Oliven, Äpfel, Kartoffeln. Kansch auch ein Feuer drin machen oder etwas drauf grillieren. Oder eine Lampe. So viele Ideen und so eine nette Unterhaltung. Er hat mir die beiden Körbe etwas günstiger verkauft und mir seine Visitenkarte mitgegeben.


Zwei. An einem anderen Stand hatte ein älterer Mann in einem tiefen, runden Gefäss bestimmt 200 Fingerhüte feil. Ich habe drei schöne gefunden. Er meinte dann trocken: jeder Fingerhut hätte er von einer Liebhaberin bekommen. Danach sei jede verstorben. Traurig für die Frauen, aber chapeau vor diesem Mann. So viele Frauen äh Fingerhüte in seinem Leben


Drei. Wieder zu Hause konnten wir uns nicht auf einen Zvierikuchen einigen. Der kleine Prinz wollte seinen Ameisenkuchen mit Schokolade (Rezept vom Kindergarten), die Zaubermaus wollte etwas mit Himbeeren. Jetzt haben wir zwei kleine Kuchen und können testen, welcher der bessere ist. Ich habe den Teig etwas schlanker gemacht. Hier ist meine Version:

Rezept vom Ameisenkuchen
150 g weiche Butter 
100 g Naturejoghurt
180 g Zucker
4 Eier
280 g Mehl
1 P. Backpulver
100 g Schoggi, geraffelt oder in kleine Würfeli
oder ein Becher gefrorene Himbeeren

Backen: vorgeheizt, 180 Grad, zweitunterste Rille, ca. 60 Minuten



Vier. Jetzt stricke ich an meinem Wölkchen "Nuvem".


Fünf. Nicht grad schönes Wetter heute. Auf dem Flohmarkt war etwas Sonne, aber bei uns nur Nebel...


Sechs. Gestern waren wir am Zuger Trüffelmarkt. Ich finde Trüffel-Risotto so was Feines. Ein Glück, dass das dort in einer grossen Pfanne gekocht wurde. Ich mag Reis gerne und koche oft Risotto in allen Variationen. Ich habe Trüffelöl und ein Säckchen Reis gekauft. Ok. Den Reis habe ich eigentlich nur wegen der schönen Verpackung gekauft...

Sieben. Weitere Flohmarktfunde von heute. Es ist grad richtige Stimmung für ein gemütliches Kerzenlicht.


Gerne verlinke ich mein Sonntags mit