Sonntag, 15. Februar 2015

sonntags



 



keine sieben Sachen heute... 
Zum Valentinstag habe ich zwei wunderschöne Vasen mit einer Rose bekommen.
Ich liebe es, nur einzelne Blumen zu kaufen und die so schön aufzustellen.

Am Nachmittag gingen wir nach Walenstadt an den Fasnachtsumzug. Meine kleine
Leopardin hatte auch vor fürchterlichen Hexen keine Angst und liess sich umherkarren.

Bei uns beginnt die Fasnacht am Donnerstag und endet mit dem Fasnachtsumzug am
Sonntag. Die Kinder lieben es, sich zu verkleiden. Und es wird schon früh den Fasnachtskatalog
angeschaut. Einmal habe ich ein Bärchen-Kostüm selber genäht. Der Aufwand war riesig und die 
Kosten (alleine für das Material) enorm. Dieses Jahr konnten sich die Kinder ein Kostüm 
auswählen und ich habe das (ganz einfach und faul) bestellt. Den Leoparden-Mantel habe ich 
allerdings selber genäht. Das Kleidchen darunter war gar zart und dünn.
Die Anleitung für einen ganz einfachen Mantel dafür war mal in einer Landlust-Ausgabe. 
Ich habe ihn auf eine Kindergrösse angepasst. Hier ist der Link dazu:

Samstag, 14. Februar 2015

Reise nach Dresden und die englische Schreibschrift Copperplate


Ich blicke auf ein spannendes Wochenende zurück...

Mari Emiliy Bohley hat in Dresden einen Schreibkurs für die 
Englische Schreibschrift "Copperplate" ausgeschrieben. Und wir 
haben uns (zusammen mit meiner Schwester) angemeldet. 
Den Kurs leitete Sabine Danielzig von Brief und Siegel
 
So sollte "Copperplate" aussehen:


 und das waren meine zweiten Versuche:

  

kleine Buchstaben gehen inzwischen ganz flott,
mit den Grossbuchstaben hatten wir so unsere Mühe...

Neben viel Schreiben und Üben, kam aber auch Dresden
nicht zu kurz:

die Elbe und der Flohmarkt an der Elbe (jeden Samstag)


Klar, dass wir auch den besuchten. Und wieder einmal haben
wir es bereut, dass wir nicht den allergrössten Koffer mitgenommen
haben... Eine Alternative wäre auch die Fahrt mit dem Auto gewesen.
Aber anscheinend kommt es sehr aufs Wetter an. Manchmal seien
auch nur zehn Marktstände an diesem Flohmarkt. Wir hatten aber
Glück und konnten das eine oder andere schöne Stück ergattern.

Besucht haben wir auch die Pfunds Molkerei.
Leider durfte man von/in dieser Molkerei keine Fotos machen.
Käse habe ich auch keinen gekauft, aber eine fein duftende
Milch-Seife. Und gegessen im Restaurant im Obergeschoss
haben wir auch sehr fein. Sehr zu empfehlen sind Quark-Keulchen.
Wir haben zuerst diskutiert, was wohl Quark-Keulchen sind, 
bis uns ein sehr nettes Paar vom Nebentisch davon erzählte
und gleich auch noch das Rezept aufschrieb. Bei Gelegenheit
werde ich das ausprobieren und dann hier davon berichten.


Gleich neben der Molkerei ist der Senfladen.
Wir konnten uns fast nicht entscheiden... Das Angebot
ist riesig: von fruchtig, mild, pikant, scharf, sehr scharf und
exquisit (z.B. der Trüffelsenf).  



Im Schloss Klippenstein in Radeberg ist eine Ausstellung unter dem Motto
"Spuren fremder Erinnerungen" von Mari Emily Bohley. 


Obwohl sie auch eine Schreibkünstlerin ist, beeinhalten nicht alle Werke
ihre Schrift. Sehr gut gefallen hat mir z.B. diese alte Schublade,
gefüllt mit gerollten Schriften und Banknoten.


 

 Oder diese Fussleiste fungiert nun als Kartenhalter und 
spannend finde ich dieses Zirkelkasten-Buch. Die Machart
kann man in einem Kurs bei Mari Emily Bohley erlernen.


Die Gegend rund um das Schloss Klippenstein in Radeberg
ist sehr verwunschen und erinnert ein bisschen an Aschenbrödel.



Nach dem Kurs am Sonntagnachmittag spazierten wir bei eisiger Kälte 
in Dresden herum und assen (gleich zweimal) Kuchen 



übernachtet haben wir übrigens gleich beim Hauptbahnhof
Von aussen erinnert das Gebäude an einen typischen Plattenbau.
Das Hotel wurde umgebaut und kommt jetzt innen sehr modern 
und geschmackvoll daher. Unser Zimmer war im 4. Stock. Wer
über die Stadt schauen möchte, soll das Zimmer in den obersten Etagen
buchen.  

Für einen Ausflug in die Sächsische Schweiz oder ins Schloss
Moritzburg hat die Zeit nicht mehr gereicht. Aber das werde ich
bestimmt einmal nachholen. 
 

Mit diesem kitschigen Sonnenuntergang hoch über den
Wolken ging ein wunderschönes Wochenende zu Ende.
Mit vielen Eindrücken, viel gesehen, 
etwas Neuem gelernt und sehr nette Leute kennengelernt.

Freitag, 6. Februar 2015

Backen: Mandel-Gugelhupf


Bei Tina's Tausendschön habe ich ein Mandel-Gugelhupf Rezept gesehen
und spontan beschlossen, ihn nachzubacken. Aber wie das meistens so ist...
Es ist Sonntagnachmittag, nicht alle Original-Zutaten im Haus, aber trotzdem
Lust auf einen feinen Zvieri. Drum schreibe ich hier noch schnell das abgewandelte

 Mandel-Gugelhupf

gleich zu Beginn: Gugelhupf-Form einfetten und mit Mehl bestäuben und ab in die Kälte
 
100 g weisse Schokolade         im Wasserbad schmelzen
100 g weiche Butter
200 g Zucker                            schön schaumig schlagen
4 Eier                                        nach und nach dazugeben
1 TL Vanilleextrakt                  und die geschmolzene Schoggi dazugeben
240 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1 Prise Salz                             
150 g Magerquark                    dazugeben
Puderzucker                              zum Bestäuben vor dem Servieren
 
Den Teig in die Kalte Form füllen und backen
 
im vorgeheizten Ofen, 180 ° Grad, ca. 45-55 Minuten (Stäbchenprobe machen)

Nach dem Backen den Kuchen noch etwas ruhen lassen, dann kommt er schön aus der Form.

(Im Original-Rezept steht von einer 14 cm Gugelhupfform. Ich habe drum meine kleine Form genommen. Darüber gab's aber zusätzlich 11 Muffins, weil ich noch soviel Teig hatte. Das nächste Mal nehm' ich die grosse Form.)

Man könnte den Kuchen wohl auch abändern. Mit Schokostückchen, mit dunkler Schokolade, mit Weinbeeren (ev. vorher kurz einweichen, aber bevor sie zum Teig kommen kurz mit Mehl bestäuben, dann hocken sie nicht alle auf dem Boden).
 

En Guete!

Donnerstag, 5. Februar 2015

Nähen: hohe Weekendertasche



Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass ich vor einer Reise
noch UNBEDINGT eine geeignete Tasche brauche. Das war 
schon vor einem Jahr nach Marrakech so. Da habe ich diese
Weekender-Tasche genäht: 


Mit einem Bein sass ich schon im Flieger, als die Tasche fertig wurde. Sie
ist federleicht und hat ziemlich viel Platz. Ein richtiger Allrounder. Nur... 
ein bisschen schlampig kommt sie daher. Blätter, Hefte, Bücher - pfff - 
sieht aus wie ein Wind durchgefegt ist, verschrumpelt, überall Eselohren. 

Nein. Dieses Mal brauche ich eine Tasche mit Stand. Mit Innenfächer,
wo auch ein Heft schön Platz hat und Blätter und was ich sonst noch 
brauche. Und diese hier ist es geworden:


Der Schnitt ist eine ganz einfach, mit einem groben Reissverschluss,
den Aussenstoff mit Schabraken-Einlage und der Innenstoff mit 
Volumenvlies verstärkt. Das war so steif, dass ich die Tasche fast nicht 
wenden konnte. Dafür steht die Tasche ganz alleine und ohne Hilfe da.
Für die Lederbändel bin ich vor Jahren mal nach Schönenwerd 
in die Bally-Fabrik gepilgert und habe Resten gekauft. Wie gut, 
dass ich diese bis jetzt noch nie gross gebraucht habe.
Aber das wird sich ändern. Ich finde nämlich die (echten) Lederbändel
viel stabiler als die aus Kunstleder. 

Als langen Schulterbändel habe ich vor einiger Zeit eine alte
Tasche ausgemustert. Der Reissverschluss war kaputt, die Tasche 
verbeult und unansehnlich. Ich habe alles Brauchbare weggenommen
und hier kommt es wieder zum Einsatz.
 

Für die Ringe habe ich knallrotes Glattleder verwendet, ebenso
für die Bodenecken. Das habe ich irgendwo mal gesehen und fand
das noch witzig.


Der Vogelstoff ist von Gudrun Sjöden.
Der Innenstoff ist ein fester Baumwollstoff in mint.
Lederstücke: Resten
D-Ring und Schulterbändel: von einer alten Tasche
Schnittmuster: eigner Schnitt, den Bedürfnissen angepasst.

und weil mir diese Tasche so gefällt und die mir gehört und
sie bestimmt nie, nie verschenken werde, verlinke ich sie
mit RUMS. Hier werden immer donnerstags Sachen
rund ums Weib vorgestellt. 

Als Tüpfli auf's "i" fehlt noch eine Quaste an den Reissverschluss.

Und eine Tasche für in die Tasche für alles Wichtige. 
und und und

Dienstag, 3. Februar 2015

Stricken: Socken "Frischer Kaffee"


 Wieder einmal habe ich für mich ein Paar Socken gestrickt.
Also eigentlich brauche ich Resten, damit ich mit dem
Fair-Isle-Socken-Projekt anfangen kann. Und so kam
mir bei Ravelry der KAL von der Wunderwolle gerade recht.
Wunderwolle wohnt in der Schweiz und hat auch einen Shop
mit wunderschön gefärbter Wolle. 

Aber da ich meinen Vorrat aufbrauchen will, habe ich
"Frischer Kaffee" mit passender NoName-Wolle gestrickt.
Das Muster geht flott, beim nächsten Mal mache ich aber
die Einteilung anders, damit beide Socken gleich aussehen.
Jetzt habe ich einen linken und einen rechten Socken.
Die Socken habe ich ohne Bündchen (1re, 1 li oder 2 re, 2 li)
gestrickt, weil ich das sowieso immer umschlage - drum diese 
Variante. Mal schauen, wie es sich trägt...

Anleitung: Frischer Kaffee
Wolle: 75 / 25 NoName (420 m / 100 g)
Nadel: 2,5 mm
Grösse: 39 
(Bund 15 Bohnen, ab Ferse 16 Bohnen)
Ferse und Spitze: verstärkt nach Anleitung von Brigitte
Verbrauch: nicht mal 100 Gramm
 

Montag, 2. Februar 2015

Montags...

montags um halb zehn
... sind alle aus dem Haus ...
... Zeit für ein gemütliches Viertelstündchen...
  

Momentan  geben wir der Grippe die Klinke in die Hand. 
Zuerst die Zaubermaus, dann ein paar Tage später der kleine
Prinz und nun ist der Grosse im Bett... Aber er schläft und so 
kann ich trotzdem mein Viertelstündchen geniessen...

Heute gibt's noch einen Rest Smoothie zu trinken. In letzter
Zeit hiess es immer: "Ich mag nichts zum Znüni" und so habe ich
die letzten Tage in die Trickkiste gegriffen und jeden Morgen einen
anderen Smoothie zubereitet. Abgefüllt in einer Smoothie-Flasche
verlassen die Kinder nun mit einem gesunden Znüni das Haus.

Heute gab's eine Banane, eine Blutorange, Resten von gefrorenen
Himbeeren und etwas Süssmost. Schmeckt!


Daneben liegt das ausgepackte Päckchen vom Strickmich!Club. Dieses
Mal werden knallrote Tulpen gestrickt. Das Garn von Wollmeise ist so 
schön weich. Die Anleitung ist wieder sehr speziell und das Tuch gefällt
mir sehr.

Mit diesem Spruch wünsche ich allen einen guten Wochenstart:


Sonntag, 1. Februar 2015

Sonntags...


   

eins. Heute den Capuccino im gelben M getrunken, weil...
zwei. ... die Zaubermaus die erste Prüfung im Karate bestanden hat!

 


  

drei. Nach vier Knäuel und 16 Bogen (wie in der Original-Anleitung) habe ich den Samadhi-Schal abgekettet. Er ist über zwei Meter lang. Das reicht.
vier. Einen Mandel-Gugelhupf gebacken.



fünf. Im Buch SchreibArt geblättert. Und mal angefangen...
sechs. Für unseren Fussballfan in der Familie ein Bild von seinem Idol im Picmonkey  à la Warhol präpariert 





  

sieben. An kaffeebraunen Socken gestrickt. Bei Ravelry gibts einen KAL. Jeden Monat eine Aufgabe. Im Januar waren's die Socken "frischer Kaffee". Ich hab' etwas Verspätung, drum geh' ich jetzt wieder stricken...

Montag, 26. Januar 2015

Montags...

montags um halb zehn
... sind alle aus dem Haus ...
... Zeit für ein gemütliches Viertelstündchen...

Heute musste ich mir das Viertelstündchen grad ein bisschen stehlen.
Mann zu Hause, Zaubermaus wieder gesund, dafür kleiner Prinz krank.

Ich habe mir also gleich einen Krug voll Zaubertrank (mit Holunderblütensirup,
Orangensaft und Heisswasser) gekocht. Auf dem Tisch liegt das Buch

Mit Schal und Pyjamahose


Kleid Megan und (als Höhepunkt) Kleid Lilou


Die Fotos und Kleider kommen im fifty-Style daher. Die Kleider und Röcke finde
ich ein bisschen zu kurz, aber das kann ich ja verlängern. Besonders gefällt mir das 
Kleid Megan. Ich kann zwar nähen, aber bei Kleidung tu' ich mich immer ein
bisschen schwer. Ich habe zwei gute Kleiderbücher (eins eher
mit Webware, siehe oben. Und eins eher mit Strech-Stoffen). Jetzt gilt es,
mal etwas davon umzusetzen.

Hat jemand schon aus diesem Buch genäht? Tipps? 

Ich wünsche allen eine schöne Woche.

Sonntag, 25. Januar 2015

Sonntags

   

eins. Medizin gekocht: Holunderblütensirup, ausgepresste Orange, mit heissem Wasser aufgiessen. Macht süchtig und ist kalt genau so gut.

zwei. Raclette zum Zmittag gekocht. So ein tolles Mittagessen!


  

drei. Chrütlipost fertig gemacht. Es sind alle Minzenchrütli verteilt. Es fehlen aber noch die Adressen von Pia und Simone. Schreibt mir doch ein Email, damit ihr Post bekommt.
vier. Ein Billett gekauft.

  



fünf. Und die Sonne gesucht. Eigentlich wollte ich die Churfürsten fotografieren. Aber die waren im Nebel. 

sechs. Ins Kino gegangen. Frau Müller muss weg! Witzig.


Und ihr so? Welchen Kinofilm könnt ihr empfehlen?