Sonntag, 11. Dezember 2011

Das spezielle Wichtelhaus



Da war einmal ein alter Schuh'




ein kleiner Mann im Frack, Sterne und der Mond




ein rauchender Kamin



und ein kleines Wichtel













Vorlage von meinem diesjährigen Adventsfenster war eine kleine Karte von Daniela Räss. Da wohnen zwei Wichtelchen in einem Schuh.

Ich hatte viele Helfer bei meinem Projekt.
Einer, der mir die Türe und das Fenster aus dem Schuh schnitt
Eine, die im Laden bei all den Schrauben und Mütterchen soviel Geduld hatte
Einer, der mir Fensterchen und Türchen anschraubte
eine, die den Herr im schwarzen Frack und das Lebkuchenmännchen zu Besuch schickte
einige, die Nüsse, Schneckenhäuser, Pilzchen und Steine sammelten
und eine, die (fast) den ganzen Tag benötigte, um das kleine Mini-Wichtelchen (von Hand) zu nähen (=ich).

Was fehlt noch? Ein Vögelchen, eine Eule, eine Tanne.

Und dann kann der 14. kommen.

weiss & grau



Für das Shabby-chic-Weihnachtswichteln habe ich u.a. zwei Sachen genäht und gestrickt.

Zum einen die Fannie-Falt-Tasche von Lillesol & Pelle mit grauem Leinen, Spitzen und rosa Innenfutter. Dazu einen Pimpelliese-Halsschmeichler in rosa und eine Herzchen-Kette in Silber.


Mir gefällt die Kombination grau-weiss-rosa so gut, dass ich vielleicht auch mal für mich....?

Dienstag, 6. Dezember 2011



Aus Buchs und Draht habe ich kleine Kränzchen geformt. Dazu ein Einmachglas mit einer weissen Kerze und einem rot-weissen Band.



Wir haben einen neuen Salontisch. Eigentlich war er hässlich braun und alt und auch etwas defekt. Ich habe ihn in die Malerei gebracht - mit dem Wunsch: weiss. Heute durfte ich das schöne Stück abholen.



Das weisse Häkelkissen habe ich auf einem riesigen Flohmarkt erstanden. Es sind Granny Squares, mit Bändelverschluss. Granny häkeln ist also nicht neu...



Im Brockenhaus habe ich gerade vier solche Kerzenhalter gefunden. Das spezielle daran ist, dass die Kerzen mit einer Klammer gehalten werden. Ich habe gefühlte 1000 Kerzenhalter angeschaut und aussortiert. Gefunden habe ich diese vier.



Dazu ein weiss-rot-gestreiftes Tischtuch und einige Tannzapfen (die habe ich natürlich nicht gekauft, sondern gesammelt)



Ausserdem fand ich eine alte Mappe (die hat noch Qualität) und ein alter Schulatlas.


Im "Jeanne D'Arc Living" Weihnachten ist eine Anleitung, wie man aus einfachen Gläser und Blattsilber schöne Dekoteile herstellt.



Eigentlich wäre es so einfach, mit wenig Aufwand einen gemütlichen Stil im Shabby cic zu zaubern.

Einen schönen Abend!

Freitag, 2. Dezember 2011

Noch mehr Julekuler



Was nun folgt, ist eine ganze Flut von Julekuler. Insgesamt habe ich in den letzten Tagen sechzehn Stück gestrickt.





Dann möchte ich noch gerne vom Shabby-chic-Weihnachtswichteln berichten. Ich habe von Anja ein Wichtelpaket bekommen.




Zum Vorschein kam:



Ein Herz, ein kleiner Elch, Erdbeermarmelade und eine kleine Pilz-Dose



Ein selbstgehäkelter Topflappen, ein Holzherz-Anhänger und -Licht



Aus der Küche gabs einen Weck-Kuchen (ich Depp hab's geöffnet, weil ich dachte, es sei ein Peeling. Als ich daran zog - am Gummi - und dann die Nase reinsteckte, merkte ich es: ein Kuchen im Glas! Der Kuchen wäre für harte Zeiten gewesen. Nun ess' ich ihn halt schon morgen oder so. In den beiden Säcklein sind Badezusätze, die seit dem Auspacken so wunderbar vor sich hinduften.



Über den Herz-Karten-Halter und die Wolle sowie über die netten Zeilen habe ich mich sehr gefreut. Danke, Anja, für das nette Wichtelpaket.

Mittwoch, 30. November 2011

Kosmetiktasche Auralein



Ich durfte wieder mal für Anthi etwas ausprobieren:

Die Kosmetiktasche Auralein von Lasari design.

Ich habe für die Raffung ganz leichte Baumwolle, für den Steg eine breite Spitze, das Innenfutter rosa Baumwolle und den Aussenstoff eine etwas grobere Baumwolle verwendet.

Als Zusatz habe ich noch eine Lasche genäht, weil ich solche Täschchen entweder gerne an einem Karabiner-Haken in der Tasche aufhänge oder zu Hause an einem Haken. Als kleiner Hingucker ist der Herz-Anhänger. Ursprünglich waren das Ohrringe, die ich hier kurzerhand zweckentfremdet habe.



Hier steht das Täschen vor einem Holzrahmen. Die Idee von der Wiederverwertung von Paletten habe ich bei Nell von Shabby-roses-cottage gesehen. Eine schöne Idee, vorallem die Kinder halfen mit (u.a. auch mit guten Ideen. Wie: wie bringt man am Besten die alten Nägel aus dem Holz. Antwort: mit einem Schraubenzieher und einer Beisszange. Logisch, oder? Aber funktioniert tatsächlich.)

Eben habe ich ein (diesmal ein etwas grösseres) Palett auf einem Spaziergang nach Hause geschleppt. In der einen Hand der Kinderwagen, in der anderen Hand bzw. unter dem Arm das Palett.




Stilleben in weiss und rosa. Schön, nicht?

Montag, 28. November 2011

Gestrickte Schneeballen



... könnte man meinen...

Aber nein!



Das sind Julekuler oder Weihnachtskugeln.

Als meine Schwester mir letzthin sagte, dass sie die gestrickten Weihnachtskugeln eigentlich noch cool finde, da habe ich erstmals gesagt, dass es wohl gescheitere Sachen gibt zum Stricken. Jede Vernüftige strickt doch jetzt warme Socken, Stulpen oder Schals, oder.

Aber die Idee liess mich nicht mehr los. Zwar hatte ich vor zwei Monaten in Günzburg in einer Buchhandlung ein Buch von den zwei strickenden Julekuler-Männer gesehen, es aber nicht gekauft (wegen - s. oben). Und so habe ich halt auf die Schnelle im Internet nach einer Anleitung gesucht. Gefunden habe ich das da:



Aus der Grundanleitung habe ich (mangels Buch) einfach noch ein paar andere gestrickt. Auch eines mit einem grossen Herz, das aber nicht vorzeigbar ist, weil es einfach grottenschlecht gestrickt ist. Die Kugel aber mit den kleinen Herzchen finde ich süss. Kugeln mit Zopfmuster mussten auch sein. Klar. Diese habe ich in drei Teilen gestrickt. Geht ratzfatz und man hat keine Fäden, die man mitführen muss.





Diese fünf werde ich bei einem Weihnachtsessen als Give-away auf die Serviette legen. Als Überraschung und zum Zeigen, dass ich auch anders kann, als nur Socken, Schals und Handschuhe stricken.

Gestrickt habe ich aus einem Garn, das ich mal für Socken und Socken verwendet habe. Aber der Rest war zuwenig für einfarbige- oder zweifarbige Socken und ich überlegte lange, was man wohl damit anstellen könnte. Eine kleine Decke? Gäbe wohl eine Mini-mini-Decke. Ein Granny-Kissen? Wolle zu dünn. Also ideal für dieses Projekt.



... von dem ich nun in Grossproduktion gegangen bin. Die nächsten 17 sind geplant. Fotos folgen.

So nun Schluss. Ich muss stricken gehen. (Was für ein Deutsch!)