Dienstag, 17. April 2012

12 Socken Projekt - März


So unschuldig wartet hier diese Wolle darauf, gewickelt zu werden.


Aber dann, eingespannt zwischen zwei Stühlen zeigte sie ihr wahres Gesicht.
Nur Ärger hatte ich mit ihr. Ein Faden war einfach immer falsch und ich musste vom Knäuelchen bis zum Knäuel immer durch einen Faden durchziehen. Das war so nervig, weil ich einfach nicht flüssig aufwickeln konnte.


Aber nach einer kleinen Ewigkeit hatte ich sie doch noch in die Knie gezwungen und die Strickerei mit den Mojo-Socken konnte beginnen. Herausgekommen sind zwei (von der Form her) identische Socken. Ich bin da etwas pinggelig und mags gerne symmetrisch. (In der Anleitung wäre die zweite Socke gegenverkehrt gestrickt gewesen.)



 Ziemlich schrummelig, hier auf dem Foto.


Aber wunderschön stramm, wenn sie angezogen sind.


Die Farben der Wolle erinnert mich sehr an Peru. In der Zeitung war eine Reise ausgeschrieben, ich habe die Fotos ausgeschnitten und mache gerade eine Gedankenreise. Alles Die Farben sind wunderschön, so wie meine Mojo-Socken.

(Wir wollten eigentlich auch mal nach Südamerika, ich habe ja extra dafür Spanisch gelernt. Ein kleines Engelchen im Bauch - nämlich der spätere Olivier Angelus hat uns dann aber eine Strich durch diese Reise gemacht und so gab es halt schlaflose Nächte, statt Inkafeeling. Ist gut, wie es ist.)

Montag, 16. April 2012

Vom Triumpfbogen zur Tasche


Eigentlich war es eine leidige Geschichte, die mit der genialen Idee von der unverwüstlichen (Armee/Militär-) Decke

Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass man aus dem stinkigen Ding noch etwas Brauchbares machen könnte. Und so hing die Decke tagelang draussen. Wurde beregnet, beschneit, besonnt. Dann war sie mal eine Decke für den Töff und so lagerte sie mal hier, mal dort und zuletzt zusammengewurschtelt in der Garage. Ich steckte heute vorsichtig mal die Nase hinein (nach dem gestrigen Ziegenriechen konnte mich fast nichts mehr umhauen...) - und? Frei! Ok, sie riecht nicht gerade nach Parfum. Aber auch nicht nach Ziegen, Kühe, Mottenkugeln, Militär. Geruchsfrei sozusagen. Der 1. Teil ist also geschafft.

Nun zum 2. Teil. Aus meiner Stoffkiste, die ich mal von einem Stoffladen bekommen (nur Abfall... naja fast), war auch ein Steinbogen-Stoff in grau-gelb. Daraus sollte ein Vorhang werden. Die Stanzlöcher für die grossen Oesen waren jedenfalls schon vorhanden. (Beim Stöbern in der Kiste habe ich mich gefragt, wie man nur so einen hässlichen Stoff als Gardine haben kann.)



Also nahm ich das hässliche und das ehemals stinkige Teil und nähte die Tasche Paris aus dem Buch Noch mehr tolle Taschen selbstgenäht. Et voilà!






Die Farbkombination habe ich aus dem Buch genommen. Dort ist der Baumwollstoff aber ein Ornamentstoff (ev. von Amy Butler?). Weil ich mich bei etwas Neuem fast nicht entscheiden kann, bin ich froh, wenn ich mich irgendwo orientieren kann. Und in dem Fall hat es einfach gepasst.


Die Tasche habe ich dann aber doch etwas anders genäht. Wenn man die Abnäher am Schluss macht, dann ist es kein Problem, diese mit der Nähmaschine zu nähen. Im Buch wird empfohlen, zuerst die Abnäher zu nähen und dann diese Stellen später von Hand zu nähen, weil es ziemlich dick wird. Dann habe ich die Tasche gefüttert. Wenn schon denn schon. Und mein Verschluss ist ein Druckknopf. Und noch mehr andere Sachen, wie eine Innentasche, usw.

Sonntag, 15. April 2012

7 Sachen

Ziegenluft geschnuppert
Ein starkes Fahrzeug mit vielen PS bestaunt... Lamborghini

 
  
 Während die Prinzessin im roten Rock ein kleines Gitzi auf Händen trägt, beobachten die zwei mutigen Kerle der Familie das Geschehen auf Distanz 

ein Brot gebacken 
(Farine bise. Was Bise? Wir wollen schönes Wetter mit warmem Luft, Föhn geht auch, aber nicht mit Bise)
Dem schlechten Wetter zum Trotz heisse Beeren mit kaltem Vanilleglace gegessen
In einem schönen Heft geblättert und gestaunt, wie toll das alles aussieht
dabei wollte ich noch ein-zwei von den süssen Dinger probieren. Aber ohalätz! Da war jemand schneller...
(die im roten Rock!)


Jä nu...dann halt ohne Marzipan an den (komischen) Mojosocken gestrickt.
Einen schönen Sonntag

Dienstag, 10. April 2012

12 Socken Projekt - Februar Teil 2


Am 4. Februar habe ich von den Februar-Socken berichtet. Damals habe ich vor dem warmen Ofen gestrickt. Aber ich muss sagen - wenn es so wahnsinnig heiss in der Stube ist, dann strickt es sich doch nicht so gut. Aber auf so einem coolen Stuhl (vom Rotstift-Möbelhaus) wurden die Socken fast von alleine fertig. Gestern noch auf dem Bänkli und heute fertig! So schnell kann das gehen.





   Anleitung von Drops.

Mit dem Muster bin ich nur bedingt zufrieden. Meine rechten Maschen wurden nicht so schön. Das nächste Mal würde ich die rechten Maschen verschränkt stricken. Das Muster bereits im Bündchen - eine zu lockere Sachen. Ich mag halt schon, wenn es ein bisschen zusammenhält. Die Socken wurden für meine Verhältnisse zu weit. Aber ich finde es noch witzig, dass das Muster auch in der Ferse gestrickt ist.




Auf geht's, in die März Runde. Da sind Mojos angesagt. Mojo = Fernseh-Socken? Mal sehen.

Montag, 9. April 2012

7 Sachen



 

Auf einem Spaziergang Buschwindröschchen gesehen

und Schlüsseli

und Veilchen


bächlen mit einem pinkigen Rock


eine neue alte Tasche genäht. Neu ist die Tasche, alt sind die Jeans.


Der Kleinste hat von alldem nichts mitbekommen.


Auf einem Bänkli an den Februarsocken gestrickt.


Erdbeer-Blüten gesehen.


Den Purl Soho 2012 Calendar "April" studiert, was man wohl umsetzen könnte.

Freitag, 6. April 2012






Das Freihand-Nähen wäre eigentlich schon was Tolles. Ich muss da unbedingt meine andere Nähmaschine hervornehmen (wo man den Transporteur versenken kann) und dann werde ich nochmals solche Täschli nähen.

Dieses Kosmetiktäschli ist ein Geburtstagsgeschenk für eine ganz Liebe. Einige Buben wollten mal ihre teuren (neuen) Kosmetikas ausprobieren und hatten's damit etwas sehr gut gemeint. Damit das nicht mehr vorkommt, habe ich ihr für Cremen und Co. so ein Täschli inkl. Henkel genäht. So kann man es notfalls noch an die Decke aufhängen.



inkl. kleiner Fahnenkette mit ihrem gestempeltem Namen. So gibt es garantiert keine Verwechslung...

Montag, 2. April 2012

Glückspilz



Als wir 1997 eine USA-Reise machten, habe ich Levis- und Wrangler-Jeans gekauft. Die waren dort - im Vergleich zu uns - viel günstiger. Lange konnte ich diese Jeans tragen. Die hellbraunen Wrangler-Jeans waren vom vielen Waschen fast weiss. Die Levis 501 waren meine absoluten Lieblinge. Mit Knopfverschluss und einfach nicht kaputtzukriegen.

Nur jammerschade, dass ich schon seit einiger Zeit nicht mehr in die Hosen komme. Drei Kinder waren für die Hosen wohl etwas zu viel. Und abnehmen, bis sie wieder passen? Schön wär's. Wenn es soweit sein sollte, dann reisen wir wieder in die USA oder ich kaufe mir hier eine neue Jeans.

Aber so zum Wegwerfen oder in den Altkleidersack fand ich die Jeans dann doch zu schade. Also habe ich mir eine Glückspilz-Erinnerungs-Tasche genäht.



Auf der Rückseite - wie soll's anders sein - ist die Po-Tasche inkl. Label und Lasche. Daran kann man den Schlüsselbund anhängen und er verschwindet gleich in der Tasche.

Die Vorderseite mit dem Knopfverschluss bildet die Klappe. Ursprünglich wollte ich keine machen, aber der Knopfverschluss wegwerfen fand ich dann doch zu schade.



Unter dem Knopfverschluss befindet sich ... (die Unterhose?)

... (nein!) ein rosa-weiss-gestreifter Baumwollstoff und somit gleich eine zusätzliche Klappentasche. Die Knöpfe lassen sich allerdings nur mühsam öffnen und schliessen. Ist wohl also so eine Reservetasche oder für Sachen, die man nicht unbedingt immer und sofort braucht.

Der Glückspilzstoff (rot-weiss-Klee) und der Futterstoff (weiss-rosa-gestreift) waren Bettanzüge, die ich im Brockenhaus gefunden habe. Der grelle grün-gepunktete ist ein Patchworkstoff-Rest. Und eben: meine geliebten Levis 501.

Sonntag, 1. April 2012

7 Sachen

Immer wieder Sonntags...

7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Diese Ranunkel ist schon mindestens 10 Tage alt, und sie ist immer noch so schön.



Ein Nadelkissen genäht (und schon verschenkt) & nach dem gleichen Prinzip eine Kette gebastelt.



Um den Werdenbergersee spaziert und das wundervolle Städtchen bestaunt.




Dem Erpel beim Putzen zugeschaut und den Schwan mit Brot gefüttert.



Kindheitserinnerung: schon mein Mann sass auf dieser Schaukel, als er noch klein war.



Dem Schwan das Futter weggessen.



"Heisse Liebe", die erste in diesem Jahr, genossen. Mit Vanilleeis, Joghurteis und warmen Himbeeren.

noch mehr 7 Sachen gibts bei Frau Liebe