Donnerstag, 7. Januar 2021

Miniaturen: Flügel 1 / 52


Flügel
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Zu diesem Thema fällt mir spontan die zarten filigranen Flügel der Libelle ein. Als Kind dachte ich ja immer, wenn mich eine Libelle sticht, dann sterbe ich. (War wohl so ein Märchen, das mir als Kind erzählt wurde.) In der Schule haben wir dann die Libelle etwas genauer unter die Lupe genommen und geblieben ist eine Faszination dieses Wesens. Ab und zu schwirrt im Sommer eine Libelle bei uns im Garten rum. Leider so schnell, dass ich keine Zeit habe, ein Foto zu machen...

Die kleine Box habe ich aus Wellkarton gemacht. Sie ist ca. 11 x 11 cm gross. Darin habe ich eine kleine Karte mit einer Libellen-Briefmarke und einem schönen Gedicht (wo Flügel drin vorkommt) aufgestellt. Die "echte" Libelle habe ich aus grünem Draht und zwei Ahorn-Fliegerli gebastelt. 


 Frau Nahtlust organisiert eine schöne Aktion. 2021 ist das Jahr der Miniaturen. Auf kleinem Platz soll ein Thema gestaltet werden.

Mein Ziel ist natürlich, dass ich jede Woche etwas umsetzen kann. Ausserdem will ich nichts dazukaufen (ausser vielleicht Leim), sondern nur mit dem machen, was ich hier habe oder in der Natur finde. 

Wer die anderen auch anschauen mag: 

hier ist der Link zu Frau Nahtlust's Blog


Mittwoch, 6. Januar 2021

Dreikönigskuchen und Bakers Twine


Auf Instagram habe ich zwar den Mittwochskuchen gezeigt. Dieser hier, das ist der Donnerstags-Dreikönigskuchen und er sieht optisch ein bisschen schöner aus. Mit Hagelzucker und Mandelblättchen und glänzenden Backen. Verwendet habe ich Dinkelmehl. Und damit das Brot nicht wegläuft (macht es bei mir immer), habe ich den Kranz in einer grossen Kuchenform gebacken.

Gestrickt für einen Test habe ich die Bakers Twin, nach einem Design von Ducathi. Ich habe Nadeln Nr. 2,5 und ein Topflappengarn verwendet - so wird der Topflappen richtig dick und man kann gut einen heissen Deckel heben.




...und da sind sie nochmals. Die drei Könige. Diesmal etwas anders dargestellt in Form von Joker-Karten. Wenn man genau hinschaut, haben Jasskarten viele ähnliche Muster à la Zentangle. Interessant!

 

Montag, 4. Januar 2021

Restensocken, Wäsche draussen aufhängen und Schnipselpoesie


Und wieder ist ein Paar Restesocken fertig geworden. Links sieht man die Wolle, die ich von oben nach unten verstrickt habe. Ich stricke immer jede Runde abwechselnd mit zwei Fäden. 

Ich habe es gewagt, draussen die Wäsche aufzuhängen. (Optimist ich...)
Trocken ist sie (natürlich) nicht geworden. Während ich drinnen wartete, habe ich meine Wäscheleine in mein Malbuch gezeichnet.



Ich mag Schnipselpoesie. Da nimmt man ein Buch oder eine Zeitung und schneidet schöne Wörter aus und klebt es danach zu einem kleinen Gedicht auf. Der Hintergrund ist mit dem Öl-Stift gekritzelt und danach mit Wasserfarbe grundiert. Das ergibt einen schönen Hintergrund.  

Sonntag, 3. Januar 2021

Der Fisch des Jahres "Alet" und nochmals Socken



Wenn am Radio z.B. über Tiere des Jahres berichten, mache ich mir gerne Notizen dazu und zeichne das Tier in mein Malbuch. Der Fisch des Jahres 2021 ist der Alet, auch Döbel genannt und gehört zur Familie der Karpfen. Er wird 30-40 cm gross und ca. 1 kg schwer. Er ist ein robuster Fisch, kommt überall zurecht und ist nur schwer zu fangen.

Ich bin jetzt nicht gerade Fan von Fisch. Ich fange sie nicht, koche sie nicht gern, mag sie auch nicht anfassen und essen mag ich sie auch nicht. Malen hingegen geht.

Stricken ist auch manchmal ein bisschen wie malen...

Mein zweites Happy Scrappy Socken habe ich auch schon angefangen. Diesmal mit rosa-grau-beige-braun. Die Knäuelchen sind zum Teil nur 15 g schwer, aber es macht Spass, diese zu einem Ganzen zu verstricken. Das Ergebnis freut mich immer wieder, weil man im Voraus nicht so abschätzen kann, wie die verschiedenen Farben und Färbungen miteinander harmonieren...
 



 

Samstag, 2. Januar 2021

Nebelsonnenaufgang und HappyScrappySocken


Jeden Morgen bin ich gespannt, wie wohl die Sonne aufgehen wird. Mit welcher Farbenpracht. Heute: rosa-orange-lila im Nebel.

Auf dem Heimweg habe ich dann noch Verrenkungen am Wiesenbort gemacht, um einigermassen ein schönes Foto von verdorrten Pflanzen zu bekommen. 




Ja und dann...

habe ich natürlich wieder angefangen zu stricken. Das Motto diesen Monat lautet: Resten aufbrauchen. Ich habe das ganze Jahr die Resten von der Sockenwolle aufbewahrt. Für die Aufgabe hier habe ich die Farben etwas sortiert und nun nach Art von Happy Scrappy gestrickt. Man strickt eine Reihe mit einer Farbe, wechselt für die nächste Reihe dann aber die Farbe. Es ist verblüffend, wie so die Socken ein ganz anderes Bild bekommen. Man denkt, es sei aus einem Guss.

Am Abend habe ich dann noch ein bisschen versucht, mit Fineliner die vertrockneten Blumen zu zeichnen. Das Thema dazu wäre eigentlich "fresh" gewesen. Frisch war nur die Temperatur dazu. Die Blumen vertrocknet, der Hintergrund zu bunt...



 

Freitag, 1. Januar 2021

Gutes neues Jahr


 

Weg mit dem Null, her mit dem eins!

Das Jahr 2020 lassen wir am Besten hinter uns, haken es ab und starten neu und mit viel Zuversicht ins 2021!

Allen ein gutes neues Jahr!


Sonntag, 18. Oktober 2020

Von Eseln, Rotwild und Stürmen, Taschen und Hoffnung


Letzten Samstag reiste ich mit ein paar MalfreundInnen nach Trun ins Museum Sursilvan. Das Museum ist noch bis Ende Oktober mit Bilder von Alois Carigiet geöffnet. Schon allein die Fahrt mit der Rhätischen Bahn durch den "Grand Canyon der Schweiz" war ein Höhepunkt. Erstmals hatte ich mein Malbuch dabei und bekam dann vom Museum einen Stempel auf eine Seite. Da wir einander so viel zu erzählen hatten, war ein Zeichnen vor Ort unmöglich. Zu Hause habe ich dann anhand von Fotos gleich eine Doppelseite gestaltet.

Bei Inktober war einmal das Thema Rüstung. Menno. So schwierig. Einen Ritter mit Ritterrüstung wollte ich nicht zeichnen. Ich habe dann etwas gesucht, dass auch durch eine Art Rüstung geschützt ist. Gefunden habe ich die Hülle vom Weidenkätzchen. Meistens fällt diese ab, sobald sich das Kätzchen fertig entwickelt hat. 





Outpost oder die südlichste Poststelle "Port Lockroy" in der Antarktis. Die gibts tatsächlich und bekommt durch Kreuzfahrtschiffe immer wieder Besuch. Man kann dort also Briefe aufgeben. Jedoch nimmt das Kreuzfahrtschiff den Postsack gleich selber mit aufs Festland.

Dünen oder die Sehnsucht nach Meer. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich Meer und Sand ab Fotos einfacher zeichnen kann, als Berge, die ich vor meiner Haustüre habe. 



Am Mittwoch haben der Kleinste und ich einen Taschenmesser-Workshop bei Felix Immler besucht. Wir haben dort den richtigen Umgang mit dem Sackmesser gelernt (Wichtig: Wer schnitzt, der sitzt!) und eine einfache Gabel zum späteren Spaghetti-Essen geschnitzt. So cool!


Wenn mir das Stricken zu langsam vorwärts geht, nähe ich gerne Taschen. Diese hier sind ideal als Projekttaschen zum die Strickarbeit zu versorgen oder auch so für einen schnellen Einkauf oder für unterwegs. Sie ist sehr einfach gehalten und hat keine Innentasche und keinen Reissverschluss. 

Als schönes Extra habe ich Lederriemen genommen. Ich habe mal ganz viel Leder bekommen. Das finde ich edel, ist jedoch etwas schwierig zum Nähen. 

Schon seit längerem läuft ja die Debatte fürs Tierwohl, Veganismus, etc. 
Für den Verkauf der Taschen werde ich entweder auf Alternativen (z.B. Snappap) oder auf Stoff ausweichen, so dass alle ohne schlechtes Gewissen diese Taschen ausführen können. Die Stoffe sind aus meinem Vorrat und auch hier werde ich in Zukunft auf Biolabel oder gebrauchte Stoffe (z.B. altes Leinen oder ausgetragene Jeans) ausweichen. Nachhaltigkeit.

Habe ich früher aus den Resten ein kleines Täschchen genäht, nähe ich nun Gesichtsmasken. So ist das halt im Moment. Der Innenstoff ist ein jerseyähnlicher Stoff, der speziell behandelt wurde und Viren abhalten soll. Ich glaube das jetzt einfach und trage Masken mit Stil, passend zu meiner Tasche. 



Zentangle, immer das gleiche Muster, bis einem fast schwindelig ist. Das kann sehr beruhigend sein. Nicht das "schwindelig sein", sondern das immer gleiche Muster zeichnen.

Ein Leuchtturm als Zeichen der Hoffnung. Und schon wieder Meer.



Rakete. Hach. Muss das sein? Aber ich habe die Raketenblume im Internet gefunden. Auch Fackellilie (lat. Kniphofia) genannt. Yess! Rakete auf meine Art gezeichnet!

Stürmisch ist es gerade bei uns. Blätter werden aufgewirbelt, der Föhn bläst, was das Zeug hält. Die Wäsche trocknet im Schnellzugstempo. Herrlich!



Rotwild in verschiedenen Ansichten. Einmal als stolzer Hirsch, beim Fressen, Tierspuren und Bambi mit seiner Mama. Fast alles habe ich mit Fineliner gezeichnet und nur das Drumherum mit Farbe. Ausser  beim Bambi. Da konnte ich den Punkten und seiner schönen braunen Farbe nicht widerstehen.

Hier tat ich so, als müsste ich einen Buchtitel illustrieren. Den Titel ist aus der Zeitung, die Zeichnung ist von mir. Jemand meinte, der Esel schiele etwas stark. Egal. Mir gefällt mein Esel!





 

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Von Rosen, Blumen und Eicheln


Am 10. Oktober war das Geburtsdatum von Alberto Giacometti. Er war ein besonderer Künstler, im Bergell aufgewachsen, später wirkte und wohnte er u.a. in Paris. Bekannt wurde er durch seine schlanken Bronzefiguren und seinen Selbstportraits, die immer mit vielen Strichen und sehr wild und zerzaust daher kamen. Ich habe das alles ein bisschen in meinem Skizzenbuch festgehalten.

Ein Cowboy beim Lasso werfen (Schlinge) beim Inktober.



Und eine chice Dame, ursprünglich aus der Feder von Beatrix Potter und eine Freundin von Peter Hase.

Gestrickt habe ich diesmal Socken in "Lavendel und Rosen"-Farben. Eine schöne Kombination. Nicht nur im Garten, sondern nun auch an den Füssen.


Auf Facebook war ein Workshop "Falten und Stanzen" im do-it-Baumarkt in Chur ausgeschrieben war. Zusammen mit meiner Zaubermaus haben wir ein kleines Album gebastelt und dabei viel geschnitten, geklebt und verziert. Mit allerschönstem romantischem Papier. Nun muss ich nur noch studieren, wozu ich das gebrauchen kann. Im Moment schaue ich es mir gerne "leer" an.

Bei Scrapbooking verwendet man auch "Abfall" und so habe ich hier einfach ein paar Resten übereinanderklebt, als müsse das so sein...




Iiiih... diese Zähne! Früher gab es doch immer vor einem Film der brüllende Löwe von einem Filmstudio. Kennt das noch jemand? Ich habe die ersten Male immer geglaubt, der Löwe käme so im Film vor. Kam er aber nie. Gottseidank.

Poesie aus der Zeitung. Einfach aus Wörter, die man schön findet. Ein bisschen hin- und herschieben und dann aufkleben. Fertig ist die eigene, persönliche Poesie.



Mit schnellen Strichen habe ich den Kleinsten beim Lesen gezeichnet. Ihm tat aber dann schon ziemlich schnell die Hand weh. Dabei hat es nur einen kurzen Moment gedauert. Kein geduldiges Modell das...

Da war es bei diesen Eichennüssli schon etwas einfacher. Vor den Herbstferien sammelten die Kinder anlässlich eines Projektes mit dem Förster Eichennüssli auf. Die Eicheln wurden in einer Kiste hoch oben auf dem Alvier platziert. Der Eichelhäher und andere Vögel bedienen sich davon und tragen hoffentlich die Früchtchen weiter, dass dann irgendwo eine Eiche wächst. Diese winzigen Eicheln mit dem Hütchen hat mir mein Mädchen als Geschenk mitgebracht. So herzig.


 

Sonntag, 11. Oktober 2020

Socken, Sylt und Senf


Jetzt kommt wieder die Sockenzeit. Hier habe ich die Flower Power Mai Socken von Ducathi mit drei Farben dunkelblau, weiss und pink gestrickt. Es ist so kurzweilig, diese Norweger-Socken zu stricken, obwohl sie natürlich um einiges länger dauern, als normale Socken mit einem einfachen Muster.

Ein Elefant im Inktober-Büchlein zum Thema sperrig, gross, massig. 



In der Whatsapp-Gruppe war die Aufgabe, etwas Alltägliches zu zeichnen, das man normalerweise nicht zeichnet. Ich habe hier mal unsere Senftube gezeichnet. Mir bleibt es wohl ein Rätsel, wie man das so schafft und wieso man nicht hinten drücken kann. Ganz zerdrückt und verbeult. Kommt da noch was raus? Furchtbar. 

Zum Tag der Architektur habe ich die Kirche "Notre Dame du Haut" de Ronchamp von Le Corbusier gemalt. Mit ca. 14 Jahren waren wir im Neuenburgischen im Schullager. Der Franz-Lehrer war "Fan" von Le Corbusier und so haben wir einmal einen Ausflug zu dieser Kirche in der Nähe von Belfort FR gemacht. Das war das erste Mal, dass ich so etwas gesehen habe. Spannend, faszinierend aber auch fremd. Bei uns im Dorf oder auf den Alpen hat ein Architekt ein Wohnhaus entworfen oder einen Stall oder eine Alphütte. Die Kirchen waren alle schon ewig da und so war diese Kirche von Le Corbusier schon etwas besonderes.



Die Inselprinzessin zeigt auf Instagram immer wieder so wunderschöne Fotos. Hier eines von Sylt. Mein Traum wäre ja mal nach Sylt in die Ferien zu fahren. Bis nach Wilhelmshaven an die Nordsee habe ich es ja dieses Jahr im Februar schon mal geschafft. Mal sehen, ob da irgendwann noch mee(h)r geht. 

Bis dann  zeichne ich halt immer wieder ein bisschen Meer.

Oder einen Apfel mit Sackmesser zum Thema Klinge bei Inktober.



Der Radio läuft bei mir fast den ganzen Tag. Dabei höre ich fast ausschliesslich SRF1, die Musik, die Themen... interessant und meistens hörenswert.

Sonntag, 4. Oktober 2020

Von Fisch, Vollmond und Briefmarken


Um den Monatswechsel rum war so ein schöner Vollmond. Wenn ich spät abends noch eine Hunderunde mache, fällt es mir besonders auf. Manchmal ist wohl Vollmond, der Mond allerdings noch nicht zu sehen. Ende September / Anfang Oktober jedoch war er sehr tief und leuchtete mir den Weg. Das habe ich natürlich in mein Skizzenbuch gleich mit dem Monatsblatt verewigt.

Im Oktober findet auf Instagram wieder die Aktion "Inktober" statt. Ich habe letztes Jahr schon mitgemacht: Jeden Tag im Oktober etwas zu einem vorgegebenen Stichwort mit Tinte zeichnen. Zugegeben: Manchmal sind die Themen - sagen wir - eher männerlastig. Rüstung, Aussenposten, Rakete, usw. sind jetzt nicht grad meine Lieblingsthemen. Aber mal schauen, ob mir auch dazu was einfällt.


Fische sind nun ja nicht gerade meine Lieblingstiere. Ich esse sie nicht besonders gern, kochen kann ich sie auch nicht. Fangen und ausnehmen erst recht nicht. Und so hatte jemand hier die Idee, dass Seepferdchen auch Fische sind. Kurz gegoogelt: stimmt! und ich hatte mein Sujet.




Leider gibt es die Carigiert-Briefmarke nicht mehr. Und so habe ich sie aus dem Internet abgezeichnet und wenigstens so in meinem Skizzenbuch verewigt. Es zeigt den Schellenursli, der über kaputte Brücken und im Schnee zur Alphütte läuft um die grosse Schelle zu holen.

Die Zentangle-Aufgabe war, Muster im Haus zu suchen, die sich mit Wiederholungen zu einem Zentangle-Muster vereinigen. Hier habe ich eine Scherenlampe, ein Kuchengitter, Zeiger einer Waage, ein Wasserglas, Kerzenhalter und das Muster vom Besteck gezeichnet.